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PRESSE INFORMATION
31.1.2007
NO EMBARGO - Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Assisitierte Reproduktion mit höchstem internationalen Niveau (www.ivf.at)

Familiäre Atmosphäre und Expertise der Sonderklasse

Salzburg (IMC) – Viele der zahlreichen Institute für assistierte Reproduktion berufen sich auf „besondere Menschlichkeit“, schon deutlich weniger auf ihre medizinisch-wissenschaftlichen Kompetenz, dass aber ein Institut in beiden Bereichen tatsächlich voll punkten kann, ist sehr, sehr selten. Ein solches Institut hat in Salzburg-Stadt kürzlich grünes Licht für die Unterstützung durch den so genannten IVF-Fonds bekommen. Denn, obwohl die Betreiber Univ. Doz. Dr. Dietmar Spitzer als ärztlicher Leiter und Univ. Prof. Dr. Herbert Zech als Wissenschaftschef gemeinsam über deutlich mehr als ein halbes Jahrhundert Erfah-rung verfügen, mussten auch sie am Standort Salzburg die vorgeschriebenen Erfolgsquoten nachweisen, ehe sie mit 1.1.2007 die „IVF-Fonds-Lizenz“ erhielten.

Unter bestimmten Bedingungen trägt der so genannte „IVF-Fonds“ rund 70% der Kosten für die assistierte Reproduktion bei Frauen bis zum 40.Lebensjahr. (Link: http://www.bmgf.gv.at/cms/site/detail.htm?thema=CH0021&doc=CMS1038912858686). Bei Neugründung eines IVF-Instituts wird diese Vergünstigung erst nach dem Nachweis der geforder-ten Erfolgsquoten gewährt.

Keine Ausnahmen!
Keine leichte Vorgabe, wenn man weiß, mit welch enormen Kosten eine solche Instituts-gründung verbunden ist. Ausnahmen gibt es keine. Auch nicht für die europaweit agierenden Institute des Vorarlberger Top-IVF-Mediziners Univ. Prof. Dr. Herbert Zech. Bezugnehmende Zer-tifizierungen wie etwa bei der wirtschaftlichen ISO-Norrm werden nicht berücksichtigt. Gegrün-det wurde das top moderne sympathische Salzburg-Institut in der Innsbrucker Bundesstraße im November 2005 (siehe auch: http://www.intmedcom.com/12000/20051125/20051125.htm). Seit 1.1.2007 ist die begehrte Lizenz offiziell. Ärztlicher Leiter Univ. Doz. Dr. Dietmar Spitzer: „In der Zwischenzeit hat unser interner Institutsfonds die Rolle des staatlichen IVF-Fonds ü-bernommen und die Kinderwunschpaare hinsichtlich der Kosten entsprechend unterstützt“
Definitiv eine noble Geste, die nicht alltäglich ist. - Geht man davon aus, dass die stei-gende Zahl an Frauen mit Kinderwunsch mancherorts zu einer Art Goldgräberstimmung geführt hat. Daher auch die zunächst hart anmutende Gangart des Gesetzgebers, der zuerst die Erfolgs-quote verlangt und dann seine Unterstützung frei gibt.

International gefragt
Das IVF-Institut in der Innsbrucker Bundesstraße gehört zu einem Verband von identen Kliniken, der von Bregenz über die Schweiz und Italien bis in die Tschechische Republik reicht. Gründer und Chef der Institute für assistierte Reproduktion Univ. Prof. Dr. Herbert Zech stellt dabei über interne Fortbildung und idente Ausrüstung der Institute ein Maximum an höchstem Qualitätsan-spruch sicher. Spitzer: „Alle unsere MitarbeiterInnen in Salzburg wurden im Mutterinsitut in Bregenz durch weitere Schulung auf jenes hohe Niveau gebracht, das wir täglich umsetzen.“
Tatsächlich sind die Institute in Bregenz und Salzburg derartig ident ausgestattet, dass sich – um Fehler zu vermeiden – sogar Handschuhe in der „gleichen Lade“ im identen Schrank befinden. Das ist Perfektionismus! Perfektionismus, der auch jenseits der Grenze in Deutschland längst erkannt und geschätzt wird. So geben sich in den Zech-Instituten nicht nur deutsche TV-Teams sprichwörtlich die Klinke in die Hand, sondern große deutsche Privatversicherer wie etwa die Bayerische Beamtenversicherung mit mehr als 4 Mio. Versicherten empfehlen ihren Versi-cherten lt. Doz. Spitzer ausdrücklich das Institut in Salzburg. Hintergrund: bessere Leistungen im Vergleich zum Nachbarland bei günstigeren Konditionen . . . . .

An vorderster Front
Der Blick ins Labor des Salzburger Instituts lässt das „Kenner-Herz“ höher schlagen. Dort steht ein 100.000.- €-Mikroskop der Marke Leica, das bereits ein neues Zeitalter der Re-produktionsmedizin eingeläutet hat. Es dient zur Umsetzung der erst in den letzten Mo-naten in Israel perfektionierten IMSI-Technik (Intrazytoplasmisch Morphologisch Selek-tierte Spermien Injektion), bei der die Spermien mit bis zu 12.000-facher Vergrößerung (bisher 400, siehe Bildmaterial) vor der Injektion in die Eizellen inspiziert werden. Eine Technologie, die in den Zech Instituten Bregenz, Pilsen und Salzburg, sowie weltweit nur in weiteren insgesamt ca. 10 derartigen Einrichtungen angeboten wird.
Der Hintergrund ? – Spezielle Techniken der so genannten Prä-Implantationsdiagnostik, die nichts anderes tut, als die Qualität der eingepflanzten Zellen zu prüfen, sind in Österreich aus falsch verstandenem Geschichtsbewusstsein nicht gestattet. Anders in den USA und schon überhaupt in Israel, den ElDorados der Fortpflanzungsmedizin. Über die enorme Vergrößerung der dargestellten Spermien können die Samen-Zellen nun wesentlich besser auf „Konstruktions-fehler“ gesichtet werden. Spitzer: „Gesündere Zellen erhöhen natürlich logischerweise die Erfolgsquote“.
Diesem Zweck dient auch eine weitere moderne Untersuchungstechnik: die „Spindelana-lyse“ an der Eizelle. Die so genannte „Spindel“ ist der Sitz der genetischen Information. Via Po-larisations-Mikroskopie werden das Vorhandensein der „Spindel“, ihre qualitative Ausprägung und ihre Lage in der Eizelle beurteilt. Letzteres deshalb, damit diese empfindliche Struktur beim Einsetzen der Samenzelle nicht etwa verletzt wird. En passant wird bei dieser Technologie zusätzlich noch die reguläre Schichtung der Eizell-Hülle (zona pellucida) „unter die Lupe“ ge-nommen.

Kooperation mit YALE-Professor für Frauen über 40
Stolz – und das zweifellos zu Recht – ist man in Salzburg (und Bregenz) auf eine soeben begin-nende Studie, die sich vor allem mit den Problemen der Frauen über 40 beschäftigt. Kooperati-onspartner ist der Yale-Professor und Chef des New Yorker „Centers for Human Reproduction“ (www.centerforhumanreprod.com) Prof. Dr. Robert Gleicher. Konkret geht es um die Rolle des Hormon-Vorläufers (Pro-Hormon) DHEA (DeHydroEpiAndrosteron) das vom reiferen weiblichen Organismus in der Nebennierenrinde vermindert gebildet wird.
Der Organismus kann aus diesem für die Studie speziell und streng standardisiert produ-zierten Nahrungsergänzungsmittel nach Bedarf sowohl weibliche als auch männliche Sexualhor-mone erzeugen.
Entsprechend der Ansatz der „österreichisch-amerikanischen“ randomisierten, placebo-kontrollierten Doppelblindstudie nach GCP (Good Clinical Practice)-Standards: vor Beginn der ovariellen Stimulation wird 2 Monate oral DHEA verabreicht, da es wissenschaftliche Hinweise darauf gibt, dass diese „Pro-Hormon-Substitution“ die Schwangerschaftsrate bei Frauen jenseits der 40 verbessert. Wir werden über diese Ergebnisse weiter aktuell berichten.

Top-Partner in Europa
haben Spitzer, Zech & Co auch, wenn es um das sensible Thema der „Kryokonservierung“ geht. Darunter versteht man das Einfrieren von überzähligen Embryonen, die in Österreich 10 Jahren lang eingefroren werden dürfen, um ggf. für eine 2. Schwangerschaft zum Einsatz zu kommen. Geht es um diese Themen ist Dr.- Pierre Vanderzwalmen der Experte schlechthin. Laufend arbei-ten wir mit ihm an Verbesserungen dieser Techniken. Vanderzwalmen ist selbst ausgewiesener Spezialist für Mikromanipulationstechnik, Zellkultur- und Gefriertechnik sowie Embryolo-gie und seit Jahren an unseren Instituten tätig.

Im Einklang mit der Natur
Unterschiede zu Nachbar Deutschland bestehen bei der Arbeit des Instituts in einem sehr sensiblen Bereich, der mit der Kryokonservierung ebenfalls in Zusammenhang steht. – Der so ge-nannte Blastozysten-Transfer. Müssen Deutsche IVF-Mediziner bereits unmittelbar nach der Be-fruchtung entschieden, welche Zellen nun eingepflanzt und welche ggf. eingefroren werden, haben heimische Experten die Möglichkeit, zu warten, bis die Zellen jene Reife erreicht haben, die sich auch im Körper erreichen, ehe sie sich in der Gebärmutter einnisten. Man spricht hier vom „Blastozysten-Stadium“.
Im Einklang mit der Natur wird in Salzburg bei 90% der Embryotransfers bis zum 5. Tag gewartet, ehe man entschiedet, welche Embryonen nun transferiert werden und welche nicht. Mit gutem Grund, denn dem steigenden Alter der Frau folgend, erreichen immer weniger be-fruchtete Eizellen diesen notwendigen Reifegrad. Im 40. Lebensjahr sind das gerade einmal 20% aller befruchteten Eizellen, während diese Quote mit 25 noch bei gut 50% liegt.

Geheimnis des Erfolges?
Dennoch ist die erste Antwort nach dem Geheimnis des Erfolges nicht der Verweis auf die exem-plarische Erfahrung des Duos Spitzer-Zech, welche auf viele Jahre gemeinsamer Expertiseverwei-sen können. Auch nicht der Verweis auf die internationale Top-Position, die man für sich in An-spruch nehmen kann.
Vielmehr kommt hier der Hinweis darauf, dass im Mittelpunkt des Handelns jene umfas-sende Obsorge steht, derer die Kinderwunschpaare bedürfen. So ist Doz. Spitzer etwa grundsätz-lich rund um die Uhr 24 Stunden erreichbar.
Beim Beratungsgespräch werden die Telefone weggeschaltet, kein Mail-Piep stört und keine Handy-Symphonie, keine Assistentin stellt ausgerechnet dann Fragen oder bringt „wichti-ge“ Dokumente in das Sprechzimmer. Spitzer: „Dann geht es ausschließlich um das unver-wechselbare persönliche Anliegen des einzelnen Kinderwunschpaares.
Spitzer: „Wir sind hier gemeinsam mit Dr. Haidbauer ein Team an Spezialisten, das für die Betroffenen uneingeschränkt da ist. Es gibt keine wechselnden Gesichter. Wir versu-chen hier die Vertrautheit einer Familie zu geben.“ Ein „atmosphärischer Eindruck“, der sich nicht nur vom ersten Schritt in das Institut aufdrängt, sondern auch von Kinderwunschmüttern, die die Hilfe des Instituts in Anspruch genommne haben, bestätigt wird (Siehe Backgrounder).
Geborgenheit ist wohl der richtige Begriff und verbindet sich mit einer aufrichtigen Be-wunderung für jene – zum Teil wirklich jungen – Menschen, die in Salzburg für diese Atmosphäre verantwortlich zeichnen. Neben den Ärzten Spitzer und Haidbauer sind mit Mag. Claudia Corn (Biologien der ersten Stunde) sowie Mag. Jürgen Stadler und das Assistentinnen-Team Verena Greimel, Elisabeth Ziegler und Yasemin Fidanogullari im menschenfreundlichen Einsatz.


HINTERGRUND:

Zur Person:
Univ. Doz. Dr. Dietmar Spitzer
Leiter des Salzburger Institutes für Reproduktionsmedizin & Endokrinologie (Dr. H. Zech GmbH)
FA für Gynäkologie
Habilitiert an der Univ. Wien, Frauenklinik (1999)
1. IVF-Baby in Salzburg (Juli 1993)
Kooperation mit Prof. Zech seit rund 20 Jahren
Seit 1996 im Vorstand der Österr. Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie
Seit Oktober 2005 Chef des Salzburger Instituts im Medicent
Seit 2007 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrino-logie
Link: www.oegrm.at


Dr. Robert Haidbauer
Stv. ärztlicher Leiter des Salzburger Instituts für Reproduktionsmedizin & Endokrinologie
(Dr. H. Zech GmbH)
FA für Gynäkologie, früher Oberarzt am LKH Salzburg / Abtlg f. Gynäkologie
Seit 20 Jahren in der Kinderwunschbehandlung tätig:
„Mein Herz hängt an der Reproduktionsmedizin!“
Fasziniert von dieser Facette der Medizin, weil sie nicht reparativ ist, sondern für ihn ausschließ-lich positiv besetzt.
Link: www.aktivgesund.com/Therapiehilfe/TH_Haidbauer


Das Team:

Ärztl. Leiter: Univ. Doz Dr. Dietmar Spitzer
Stv. ärztl. Leiter: Dr. Robert Haidbauer
BiologInnen: Mag. Claudia Corn
Mag. Jürgen Stadler
AssistenInnen: Verena Greimel
Elisabeth Ziegler
Yasemin Fidanogullari

Aktuelle „Vorzeigebabies“: Irina & Kilian

Alter: 12 Wochen
Mutter: Katrin H. , 39 Jahre, Salzburg
   

• Führte vor 1 Jahr nach mehrjährigen „Versuchen“ mit ihrem Lebenspartner das erste Beratungsgespräch mit Doz. Spitzer.
• Nahm sich Zeit für die Entscheidung.
• Erlebte die Vorbereitung im Wesentlichen relativ stressfrei.
• Berichtet von deutlich verminderter Belastbarkeit mit Beginn der hormonellen Behandlung, insbesondere im psychischen Bereich.
• Schätzte in dieser Phase die gute, enge schrittweise Führung und Kontrolle der Therapie
• Ging währen der gesamten Zweit Ihrer beruflichen Beschäftigung nach
• Schätzt am Institut: persönliche, private Atmosphäre, keine Hektik, ständige Erreichbarkeit, Überschaubarkeit des Teams
• Von 4 Blastozysten wurden schließlich 2 transferiert
• Verlauf der Schwangerschaft normal
• Zwillingsgeburt ohne Kaiserschnitt in Woche 37

Frau Katrin H steht bei Interesse JournalistInnen gerne zur Verfügung.
Die Kontaktaufnahme erfolgt direkt über das Institut.


SERVICE & HINWEISE.

RÜCKFRAGEN
„Institut für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie“
Ärztlicher Leiter: Univ. Doz. Dr. Dietmar Spitzer
Wissenschaftlicher Leiter: Univ. Prof. Dr. Herbert Zech
AT-5020 Salzburg / Österreich
Innsbrucker Bundesstr. 35 (im Medicent)
Tel.: +43 (0)662 / 9010 5000
Fax.: +43 (0)662 / 9010 5009
E-Mail: office@salzburg.ivf.at
Internet: www.ivf.at

Fotomotive:


Doz. Spitzer am IMSI-Mikroskop
   

 

   
Team: v.l.n.r.: Spitzer, Ziegler (1.R), Greimel, Corn (1.R), Stadler, Haidbauer

O-TON-SERVICE
Vor allem für die Verwendung in Radiostationen finden Sie im „Virtuellen Press Office“ (unter Pressemeldungen)
die Möglichkeit, ein sendefähiges MP3-Dokument mit Aussagen zu den wichtigsten Themen anzuhören bzw. herunter zu laden. – Partner: Univ. Doz. Dr. Spitzer Das interview wurde vorsätzlich nicht geschnitten, um die Authentizität nicht zu verwässern

Spermium 1 .- Vergrößerung bei herkömmlicher Mikroskopie / 400-fach  
  Spermium 2- Vergrößerung mit dem IMSI-Mikroskop / 6.000-fach
Anm.: auch für den Laien ist relativ klar zu erkennen, dass das vorliegende Spermium nicht regelmäßig gestaltete ist. Insbesondere im Bereich des Spermienkopfes weist es eine unnatürliche „Blasenbildung“ auf. Dieses Spermium würde man daher nicht in eine Eizelle pflanzen. . . . .
Via Polarisations-Mikroskopie werden das Vorhandensein der „Spindel“, ihre qualitative Ausprägung und ihre Lage in der Eizelle beurteilt.

 

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MP3 - Interview - Univ. Doz. Dr. Dietmar Spitzer.(5,7 MB)

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