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„Österr. Gesellschaft für Chirurgie“
Der neue „Commodore“
Graz(A)(IMC; Dr. WAS). Bereits im Juni designierte die Österreichische Gesellschaft für Chirurgie (ÖGC) ihren neuen Präsidenten, den Vorstand der Abteilung für Allgemeinchirur-gie an der Uni-Klinik in Graz, Prim. o.Univ. Prof. Dr. Hans-Jörg Mischinger. Gleichsam als neuen „Commodore“, denn die Präsidential-Zeremonie besteht in der Übergabe eines Schiffssteuerrades. Prof. Mischinger wird mit Mitte Oktober seine Funktion offiziell antreten und wir möchten hiermit den neuen Präsidenten der ÖGC den Medien vorstellen.

Prof. Mischinger wurde als Ordinarius für Chirurgie an die Universität Graz berufen und leitet seit 1997 die 83-Betten-Abteilung für klinische Allgemeinchirurgie an der Chirurgischen Universitätskli-nik. Der geborene Grazer und Vater dreier Söhne war an verschiedenen Steirischen Krankenhäu-sern tätig eher er an der Grazer Universitätsklinik zum Chirurgen ausgebildet wurde. Den Bezug zu den so genannten Peripheriespitälern hat er Aufrecht erhalten, denn er leitet gleichzeitig die Chi-rurgische Abteilung des Krankenhauses in Voitsberg. Mischinger: „Das ist besonders für die Ober-ärzte meiner beiden Abteilungen interessant. Wir können unseren „KlinikerInnen“ den Alltag eines Peripheriespitals erleben lassen, während die Oberärzte von dort Einblick in die Welt der Chirurgi-schen Universitätsklinik erhalten. Zusätzlich können die Oberärzte im Rahmen einer Primariats-vertretung erste Erfahrungen in der Arbeit als Abteilungsvorstand sammeln.“

Leber & Co
Mischingers „Chirurgisches Herz“ schlägt für die Viszeral-Chirurgie mit besonderem Schwerpunkt auf Leber, Gallenwege und Pankreas. Kein Zufall, denn neben einem Studienaufent-halt bei Prof. Pichlmaier (Medizin. Hochschule Hannover) prägten vor allem die 1 ½ Jahre in Pitts-burgh (Pennsylvania, USA) bei Prof. Dr. Thomas E. Starzl (führte 1963 weltweit die erste Leber-transplantation durch und war mehrfach Kandidat zum Medizinnobelpreis) Mischingers Interessen.
Als weiterer Schwerpunkt im medizinischen Schaffen von Prof. Mischinger ist die Integrati-on modernster Technik in den chirurgischen Bereich zu erwähnen. Im März 2001 konnte er durch die erste erfolgreiche roboterassistiert Gallenblasenoperation im deutschsprachigen Raum einen chirurgischen Meilenstein setzen. Des weitern wurde unter seiner Führung eine wissenschaftliche Kooperation mit der technischen Universität Graz etabliert, die auf dem Gebiet der elektronischen Bildverarbeitung und virtuellen Darstellung von Organsystemen mehrerer internationale Wissen-schaftspreise erringen konnte.

An der Magellanstraße
In der kargen Freizeit zwischen zwei medizinischen Führungspositionen findet Mischinger optimale Entspannung beim Fliegenfischen, einem Hobby, das er etwa mit ORF-Wetterlady Chris-ta Kummer teilt. Ein faszinierend strukturierter Stein auf seinem Schreibtisch verrät, dass er die-sem Sport „am liebsten an der Magellanstraße“ frönt. Sonst begegnet man ihm in den Fluten der Mur und anderer Steirischer Flüsse. Er schätzt dabei die Ruhe, die sich mit der Spannung der Jagd paart. Mischinger: „Ich bin ein Beutejäger. Was ich fange, nehme ich mit für den Verzehr!.“
Musik hört er am liebsten aus dem Bereich Klassik, vorzugsweise konzertanten Mozart, aber auch Kammermusik. Wesentlich moderner seine Präferenzen in der bildnerischen Kunst, wo er Roy Liechtenstein und James Rosenquist präferiert. Literarisch schätzt er zeitgenössische Stei-rische Autoren.
Nach seinem Leitmotto gefragt, stellt er den Satz „Der Weg ist das Ziel“ in den Vordergrund und meint damit, „ständig in Bewegung zu bleiben und Neues zu erfahren“.

Beweglich
In Bewegung bleiben möchte er auch als Präsident der ÖGC, für die er im nächsten Jahr (7.-9.6.2007) den Jahreskongress in Graz organisieren wird. Definitiv fortsetzen möchte er – „Wer schweigt, kommt nicht vor!“ – die begonnene ÖGC-Initiative in Richtung verstärkter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Sinne wird er der Presse bei der Herbst-Pressekonferenz der ÖGC im Oktober offiziell vorgestellt, möchte aber auch darüber hinaus vermehrt medial präsent sein.