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PRESSEINFORMATION

9. März 2007
NO EMBARGO - Wissenschaft/Gesundheit/Medizin
Europäische Spitzenmedizin

„DAS MENSCHENMÖGLICHE ANBIETEN!“

Pilsen (CZ). IMC/WAS). Immer mehr Frauen im „alten Europa“ verlegen die Geburt ihres ersten Kindes in die vierte Lebensdekade. Die Natur macht aber nicht immer mit. Im fortgeschrittenen Gebäralter muss daher vielfach die Medizin in Form der assistierten Reproduktion zur Seite stehen. Die Qualität der Reproduktionsmedizin ist nun von drei Faktoren abhängig: Erfahrung der betreuenden Teams, medizinisch-technische Möglichkeiten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen. „Wir bieten das Menschenmögliche!“ sagt Chefarzt Dr. Peter Uher vom „Institut für Reproduktions-medizin & Endokrinologie“ in Pilsen (CZ). Nicht zufällig entstand dort ein Spitzen-Zentrum für Reproduktionsmedizin, dass international in der obersten Liga mitspie-len kann. 2/3 der Kinderwunschpaare kommen aus Deutschland, der Rest aus der Schweiz, Österreich, Italien und natürlich aus Tschechien.

Besser als in den meisten Ländern Europas mit Ausnahme von Spanien und Belgien hat es der tschechische Gesetzgeber verstanden, gesetzliche Voraussetzungen zu schaffen, die der Wissenschaft keine Prügel zwischen die Beine werfen, wenn es um die Erfüllung des legitimen Kinderwunsches geht. In Kurzform: alles, was dazu dient, die Gesundheit der heranreifenden Embryonen zu gewährleisten, ist gestattet.
Deshalb wurde ganz gezielt Pilsen als Standort gewählt, da deutsche Paare ein-fach in Nürnberg auf die Autobahn auffahren und am Ziel wieder abfahren. Direkt neben dem Dom im Zentrum von Pilsen treffen sie dann auf ein Stück „Heimat“.


Full-Service
„Guten Morgen!“, sagt die Assistentin an der Rezeption mit strahlendem Lächeln und in exzellentem Deutsch. Alle hier sprechen fließend Deutsch, manche so gut, dass man nicht sicher ist, ob das nicht ihre Muttersprache sein könnte.
Chefarzt Dr. Uher: „Die meisten unserer 18 MitarbeiterInnen sprechen fließend Deutsch und Englisch, einige auch ein wenig Italienisch und Russisch. Für PatientIn-nen aus Italien reist sogar ein eigener Spezialsit aus Italien an.“ Ein Serviceniveau, das selbst jenes von manchem Luxus-Hotel übersteigt.

Der Cherfarzt
Dr. Uher kommt eigentlich nicht aus Pilsen, sondern aus Brünn/Brno. Dort hat man auch schon früher traditionell oft Deutsch gesprochen. Seine medizinische Karriere begann an der Universität in Brünn, führte dann über Innsbruck nach Dornbirn – mittlerweile Öster-reicher geworden – dann an das Institut von Prof. Zech in Bregenz und eben wieder zu-rück nach Tschechien.

Vernetzte Intelligenz
Das Institut in Pilsen ist Teil eines Netzwerkes, das vom Österreichischen IVF-Experten Univ. Prof. Dr. Herbert Zech ins Leben gerufen wurden und geleitet wird. Es verfügt ne-ben dem Stamm-Institut in Bregenz über Niederlassungen in Salzburg, Niederuzwil (CH), Meran (It) und eben Pilsen (CZ).
Wer dort einen Job möchte, muss nicht nur exzellente Zeugnisse vorweisen, son-dern zuerst und dann immer wieder in die unternehmenseigene „Fortbildungsmühle“. Frei nach dem Motto „Es gibt nur eine Qualität – die beste!“
Das macht Sinn, denn so gut wie ohne jede Werbung wird dieses topmedizinische Mekka der Reproduktionsmedizin in Deutschland immer bekannter. Sprunghaft stieg seit 2,5 Jahren die Zahl der stimulierten Zyklen – gilt als Maß für die Quantität in diesen Ein-richtungen – auf derzeit jährlich ca. 1.100 an.

Des einen Leid
ist - gelegentlich - des anderen Freud. Deutsche Kinderwunschpaare und nicht zuletzt deren betreuende GynäkologInnen sind vom Gesetzgeber extrem benachteiligt. Die Rah-menbedingungen sind derartig ungünstig, dass vor allem schwierigere Fälle wie Mutter-schaft in höherem Alter kaum betreubar sind. Uher: „Das zeigt sich am besten bei den Schwangerschaftsraten! Sie liegen –und zwar bei den herkömmlichen Methoden wie ICSI – bei uns um die 56% in Deutschland etwa bei durchschnittlich 28%.“


Ein einfaches Beispiel. In der Natur nistet der befruchtete Embryo am 5. Tag in die Gebärmutter ein. Was bis dahin nicht „gut genug“ war, geht unbemerkt ab. Während Uher dieses Stadium des 5. Reifetages (Blastozysten-Stadium) abwarten darf, müssen deutsche Gynäkologen aus den befruchteten Embryos sofort drei auswählen, die sie im-plantieren dürfen. Alle anderen (auch gesunde Embryonen) dürfen nicht weiter „selek-tiert“, sondern müssen tiefgefroren werden.
Uher: „Das ist eine Regelung, die der Natur völlig widerspricht!“

Geschichtsträchtige Heuchelei

Allgemein wird „das Ringen mit der unseligen Vergangenheit“ als Argument für diese Benachteiligung Deutscher Kinderwunschpaare angeführt. Uher: „Das ist eigentlich Heuchelei. Derselbe Gesetzgeber, der die Beachtung der maximalen Gesundheit ei-nes zu implantierenden Embryos bei einer 40-jährigen als „Selektion“ bezeichnet, gestattet, dass man Embryonen implantiert, deren Gesundheitszustand man nicht kennt. Wenn aber – und das ist in diesem Alter häufig der Fall, weil ab 43 rund 80% aller Embryonen nicht gesund sind - die obligate Fruchtwasserpunktion ergibt, dass ein genetischer Defekt vorliegt, dann darf ein Schwangerschaftsabbruch erfolgen.“
Man muss nicht unbedingt Mediziner sein, um ermessen zu können, ob die längere Beobachtung der Embryoreifung oder ein Schwangerschaftsabbruch das größere Risiko für die Mutter darstellt. Und auch der Terminus „Selektion“ erscheint plötzlich in einem völlig anderen Licht.

„Selektion“
Das ist wohl jener Begriff, den jene Mediziner, die Reproduktionsmedizin nach seriösen Kriterien betreiben, am wenigsten gerne hören. Er riecht nach „Zucht“, nach „Drittem Reich“, nach „auserwähltem Volk“.
Die Rolle der Reproduktionsmedizin lässt sich hier aber auf den Punkt bringen. Es geht darum, dass zwei möglichst gesunde Zellen zum „Rendevous“ gelangen und schließ-lich ein möglichst gesunder Embryo eingepflanzt wird. Auch die Minimierung eventueller Risiken durch eine komplizierte Schwangerschaft für die werdende Mutter spielt dabei natürlich eine Rolle.
Etwas weiter ausgegriffen würde letztlich die künstliche – weil von Medikamenten unterstützte – Gewährleistung des Gesundheitszustandes eine „Selektion“ darstellen . . .

Die Super-Technologie
Uher: „Wir können alles anbieten, was die moderne Medizin auf dieser Welt ermög-lichen kann!“ Ein starkes Wort gelassen ausgesprochen, aber tatsächlich ist das Spekt-rum geradezu atemberaubender medizinisch-technologischer Möglichkeiten enorm.

„IMSI“ – Der Spermienwächter
Der Blick ins High-Tech-Labor lässt das „Kenner-Herz“ höher schlagen. Dort steht ein 100.000.- €-Mikroskop der Marke Leica, das bereits ein neues Zeitalter der Reprodukti-onsmedizin eingeläutet hat. Es dient zur Umsetzung der erst in den letzten Monaten in Israel perfektionierten IMSI-Technik (Intrazytoplasmisch Morphologisch Selektierte Spermien Injektion), bei der die Spermien mit bis zu 12.000-facher Vergrößerung (bisher 400, siehe Bildmaterial) vor der Injektion in die Eizelle inspiziert werden. Eine Techno-logie, die in den Zech-Instituten Bregenz, Pilsen und Salzburg, sowie weltweit insgesamt nur in insgesamt ca. 10 weiteren derartigen Einrichtungen angeboten wird.

Gen-Check in Chikago
Wenn es darum geht, komplizierte, vererbte Gendefekte auszuschließen, den Grund für mehrfaches Versagen bei den Reproduktionsversuchen zu finden oder Frauen über 40 vor schmerzvollen Fehlversuchen zu bewahren , darf in Pilsen die so genannte Präimplanta-tionsdiagnostik angewendet werden. – Das genetische Screening.
Die „genetische Wahrheit“ kann dabei durchaus vom „gesunden Aussehen“ der Zellen abweichen, denn es gilt, es ist nicht (immer) alles ……, was glänzt.
Uher: “Einfache genetische Tests machen wir schon selbst, komplexe Untersu-chungen werden zu Prof. Verlinsky nach Chicago geschickt“. Zu DEM Verlinsky, der mit seinem „Reproductive Genetics Institute in Chicago“ zu den zwei besten Adressen weltweit gehört und alles kann, was Menschen derzeit in der Präimplantationsdiagnostik zu leisten in der Lage sind.
Während sich andere Adressaten weltweit reihen lassen müssen, haben Zech, U-her & Co eine Vereinbarung, nach der sie die Ergebnisse binnen 2 Tagen erhalten. Be-gründet ist das in einem regen Informationsaustausch und dem exzellenten Niveau, auf dem in Pilsen gearbeitet wird.
Uher: „Natürlich waren die Amerikaner zuerst da und haben sich alles ange-sehen. Und natürlich gibt es ständig wechselseitige Studienbesuche, um laufend voneinander zu lernen.“
Aus seiner Sicht als Reproduktionsmediziner ist das allemal der bessere Weg, als an Frauen über 38, um deren mangelhafte Embryogesundheit man heute weiß, sinnlose Implantationen im ungewissen vorzunehmen, um dann über die belastende Prozedur der Amniozentese womöglich bei einem Schwangerschaftsabbruch zu enden. Falls die Schwangerschaft überhaupt lange genug dauert.

Fahrt in die Zukunft
Ob die Kinderwunschpaare nun aus Deutschland, der Schweiz, Italien oder Österreich kommen mögen, beim Übertritt der Grenze in die Tschechischen Republik beginnt für sie eine Zukunft, die für viele Kinderwunschpaare, welche am Institut für Reproduktionsme-dizin und Endokrinologie in Bregenz (www.ivf.at) bereits waren, längst begonnen hat.
Und selbst, wenn sie in ihren Heimatländern nach den dort gestatteten Methoden kein Kind bekommen konnten, steht hier ein weiteres Spektrum höchst entwickelter Möglichkeiten zur Verfügung, diesen Traum – den Traum vom Leben – zu verwirklichen.

FAKTENBLATT

Name: „Institut für Reproduktionsmedizin & Endokrinologie“
Adresse: CZ- 30100 PILSEN, B. Smetany 2
Internet: www.ivf.at
Telefon: +420 377 279 350-1
Fax: +420 377 279 352

Inhaber: Dr. H. Zech GmbH
Zahl der MitarbeiterInnen: 18, davon 4 ÄrztInnen
Gesprochene Sprachen: Deutsch, Tschechisch, Italienisch, Englisch, Russisch
Chefarzt: Dr. Peter Uher, Facharzt für Gynäkologie

Gesamtzahl der stimulierten Zyklen seit 2,5 Jahren: ca. 2.100
Angebotene Methoden:
„Alles was menschenmöglich und ethisch-moralisch vertretbar ist!“

Schwerpunkte:
• ICSI mit Blastozystentransfer
• IMSI
• Genetisches Screening (PID)
• Samenspende
• Spezielle Problemlösungen bei fortgeschrittenem Alter z.B. Ei-zellspende

Eigenes Netzwerk: Bregenz – Salzburg – Niederuzwil – Meran - Pilsen

Internationale Kooperatinospartner:
Genetisches Screening: Univ. Prof. Dr. Juri Verlinsky
Reproductive Genetics Institute in Chicago
Kryokonservierung (Einfrieren gesunder Embryos für weitere Schwangerschaften)
Dr. Pierre Vanderzwalmen (B), Spezialist für Mikromanipulati-onstechnik, Zellkultur- und Gefriertechnik sowie Embryologie


SERVICE

Fotomaterial kann angefordert werden: service@intmedcom.com

 

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