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Pressemeldung - Donnerstag, 17.2. 2005, EMBARGO: 23.2.2005 / 10.00h MEZ

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

www.wechselbarometer.at

Droht der "Wechsel-Tsunami"?

Klosterneuburg (IMC; Dr. WAS). Die Gesamtzahl der Einsendungen der Umfrage „Wechselbarometer“, die von MedCommunications® im Auftrag der „Österr. Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe“ und des „Berufsverbandes Österreichischer GynäkologInnen“ durchgeführt wurde lag bei rund 800. 667 Fragebögen konnten schließlich den Qualitätskriterien entsprechen und wurden ausgewertet. Mehr als 1.200 Personen frequentierten bis dato die zugehörige Web-Site: www.wechselbarometer.at.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmerinnen kam aus der Altersgruppe 50—59.Lj, gefolgt von den Gruppen 40-49.Lj (18%) und 60.-69.Lj. (16%). Auffallend war die hohe Belastung, die "klassische Wechsel-Symptome" wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüche darstellen, während das Wiederauftreten von Blutungen kaum als belastend gewertet wurde.

Bei der parallelen Analyse der Bevölkerungsdaten (Quelle: ÖSTAT-2003) fiel auf, dass jene Gruppe mit der geringsten Beteiligung (1%) - die 30-39jährigen - als größte Frauengruppe in der Bevölkerung (siehe Grafik) erst in den nächsten Jahren in die Wechseljahre kommen. Der Statistikverlauf zeigt deutlich eine "Welle", die erst in zwanzig Jahren wieder "abflauen" wird.

Interessant der Verlauf der Symptome im Laufe des Lebens. Mit dem Beginn der 5. Lebensdekade kommt es nahezu zu einer Verdreifachung der Schlafstörungen, die dann weiterhin, wenngleich nicht mehr mit dieser Dramatik ansteigen. Wenig überraschend ist der Zusammenhang zwischen Lebensqualität und depressiver Verstimmung.

Für viele überraschend wahrscheinlich der klare Hinweis, dass der Mangel an "Sexueller Erfüllung" erst in der 7. Lebensdekade als geringer belastend empfunden wird. Das mag sogar die bemerkenswerteste Erkenntnis dieser Umfrage sein, denn vielfach war man der Meinung, dass ganz andere Symptome wie Brustspannen oder Blutungen höher bewertet würden. Offenbar hat frau aber – nolens volens - ein Leben lang gelernt, damit umzugehen und lässt sich auch im Wechsel davon nicht erschüttern. Ein Fakt, das für alle Altersgruppen gilt.

Terminhinweis:

Mehr Einblick bietet die Pressekonferenz

WECHSELBAROMETER – DIE DATEN

Mittwoch, 23. 2. 2005, 9.30h – 10.30h
„Billroth-Haus“, 1090 Wien Frankg. 8
(Parkgarage: vor der alten Nationalbank)

 


MedCommunications Dr. W. Schuhmayer GmbH
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