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Pressemeldung - Montag, 9. August 2004

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Die "andere" Hormonersatztherapie

Frauen nach Brustkrebs nehmen an LIBERATE Studie teil

Juli 2004. Oss (NL) & Wien (A) - Mehr als 2.200 Frauen nehmen an der neuen klinischen Studie LIBERATE [1] teil, die darauf abzielt, menopausale Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche bei postmenopausalen Frauen nach Brustkrebs zu lindern. Konventionelle Postmenopausale Hormontherapien (HT) sind bei Frauen nach Brustkrebs kontraindiziert. Für diese Frauen gibt es daher keine anerkannten Behandlungsmöglichkeiten, um belastende menopausale Symptome zu lindern. In die Univ. Frauenklinik Wien nimmt unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Ernst Kubista (Fotos: www.intmedcom.com) als eines von sieben heimischen Zentren an der Studie teil.

Kubista: "260 klinische Zentren nehmen derzeit weltweit an der sogenannten LIBERATE Studie teil, die weltweit mehr als 2600 Frauen einschließen soll. Bisher sind schon fast 2.400 Frauen eingebracht und die Studie wird damit bis Jahresende erfolgreich beendet werden. Sie wird uns Auskunft geben über die Wirksamkeit der Substanz Tibolon (Liviel®)* bei Brustkrebspatientinnen mit Wechselbeschwerden.
Österreichweit nehmen derzeit insgesamt 7 klinische Zentren mit großem Erfolg an dieser Studie teil.
Im Rahmen eines ehrgeizigen klinischen Forschungsprogramms sollen auch alle anderen Vorteile des Präparates in großen randomisierten klinischen Studien, insbesondere die Wirkung auf Brustdrüsengewebe, Knochen, Endometrium und das sexuelle Wohlbefinden, untersucht werden. Bisher nahmen mehr als 10.000 Frauen an diesen Studien teil. Für mich ist dabei eines ganz wesentlich: nur durch wissenschaftlich seriöse, prospektiv randomisierte Studien lassen sich verlässliche Aussagen über Wirksamkeit und nicht zuletzt die Ungefährlichkeit von Medikamenten machen".

Tibolon ist eine Verbindung, die zu einer neuen Präparateklasse zur Behandlung menopausaler Beschwerden mit der Bezeichnung STEAR [2] gehört. Sowohl in präklinischen als auch klinischen Studien wurde bewiesen, dass Tibolon das Brustgewebe nicht stimuliert. Aus diesem Grund untersucht die LIBERATE Studie Tibolon als potentielle Behandlungsoption für Frauen nach Brustkrebs mit menopausalen Beschwerden.

Heute haben Brustkrebspatientinnen gute Überlebenschancen, vor allem dann, wenn die Diagnose in einem Frühstadium der Erkrankung gestellt wird. Allerdings leiden viele Frauen unter unangenehmen menopausalen Beschwerden, die durch die Brustkrebsbehandlung oft zusätzlich verstärkt werden.

Diesen Frauen werden zurzeit gut etablierte Behandlungsmöglichkeiten aus Angst davor verwehrt, dass es durch eine Hormonbehandlung möglicherweise zu Rückfällen kommt. Steigende Überlebensraten und die Tatsache, dass menopausale Symptome die Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen beeinträchtigen können, sind jedoch ein Ansporn bei der Suche nach Optionen zur Behandlung klimakterischer Beschwerden.

Liviel ist zur Linderung menopausaler Beschwerden und Osteoporoseverhütung postmenopausaler Frauen zugelassen. Liviel wirkt anders auf die Brust als Östrogen/Gestagentherapien: es stimuliert nicht das Brustgewebe, führt selten zu Brustspannen und erhöht nicht die mammographische Dichte der Brust.

Trotzdem kann die Gewissheit, dass Liviel das Rückfallrisiko von Brustkrebs nicht erhöht, nur durch eine randomisierte, doppelblinde, kontrollierte klinische Studie wie LIBERATE erhalten werden.

Organon mit Stammhaus in Roseland, NJ, USA, entwickelt und vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente zur Verbesserung der Gesundheit und Steigerung der Lebensqualität. Organon kombiniert eigenständiges Wachstum mit Partnerschaften an Unternehmen und versucht auf diese Weise, in seinen Haupttherapiegebieten wie Reproduktionsmedizin, Psychiatrie und Anästhesie eines der führenden pharmazeutischen Unternehmen zu werden bzw. zu bleiben. Produkte von Organon werden in mehr als 100 Ländern vertrieben; in mehr als 60 dieser Länder gibt es Niederlassungen von Organon. Als Business Unit von Akzo Nobel widmet sich Organon (www.organon.com) dem Gesundheitssektor.

* die Nennung verschreibungspflichtiger Arzneispezialitäten ist lt. AMG Fachmedien vorbehalten.

Kontakt:

Univ. Prof. Dr. Ernst Kubista
Vorst. der Abtlg. f. Spezielle Gynäkologie, Univ. Frauenklinik Wien
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20 Tel.: +43.1.40400 - 2801
E-Mail: ernst.kubista@meduniwien.ac.at

Organon GmbH, 1050 Wien. Siebenbrunnengasse 21/D/V, Tel.: 01/54603-0



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