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Pressemeldung - Dienstag, 9. März 2004

Gesundheit - Natur - Soziales

Plattform gegen transitfreundlichen Ausbau der B34

RETTET DAS KAMPTAL . . .

Gars. (IntMedCom, WAS). Bereits seit Wochen macht sich im Kamptal wachsendes Unbehagen breit. Grund ist der geplante teilweise mehrspurige Ausbau der B34 (Kamptalbundesstraße). Das untere Kamptal gleicht bereits einem Schilderwald aus Protest-Transparenten. Heute formiert sich (17.00h in der Sporthauptschule) der Widerstand im Luftkurort Gars am Kamp - eine überparteiliche Plattform wird gegründet. Prominenteste Ausbaugegnerin in Gars ist Dr. med. Andrea Zauner-Dungl. Die Baubefürworter blieben Argumente schuldig.

Tatsächlich sind die Befürworter des transitfreundlichen Ausbaus jede Erklärung hinsichtlich dessen Notwendigkeit schuldig geblieben. Häufigstes Argument „Damit man die LKWs besser überholen kann.“ Tatsächlich spielen LKWs im Verkehrsbild des Kamptals (noch) keine dominierende Rolle, da eine kurvenreiche Strecke. Vor dem Hintergrund der EU-Öffnung und dem damit erwarteten Transitanstieg (NÖ-Landesentwicklungskonzept 2003) könnte sich diese Situation grundlegend ändern. - Wenn man die Straße adaptiert.

Weite Teile des Kamptal gehören zu EU-Kategorie Natura 2000 und das gesamte Kamptal wurde im „Naturpark Kamptal“ als Naturschutz- und Erholungszone definiert. Vergessen scheinen die Beteuerungen des NÖ Landesentwicklungskonzeptes (11/2003), in dem noch die Bewahrung naturgeschützter Zonen beteuert wird.

Die Unfall-Statistiken des KfV, des Verkehrsministeriums sowie der NÖ-Landesregierung weisen dem Kamptal eine entsprechende Verkehrssicherheit aus. Es befindet sich dort keine einzige Zone, die dem Kriterium „Unfallhäufung“ (§96 StVO) entspricht.

Nur mehr in Österreich und Deutschland ist auf Freilandstraßen Tempo 100 erlaubt. Im gesamten Kamptal gibt es derzeit dennoch – trotz kurvenreicher Strecke – nur wenige Tempobeschränkungen.

Gleichzeitig ist seit Jahren bekannt, dass erhöhtes Tempo die bei weitem häufigste Ursache für Verkehrsunfälle ist und 65% der Todesopfer auf Freilandstraßen entfallen.

selbst hat laut den verfügbaren Zahlen eine traurige Spitzenstellung in Österreich hinsichtlich der Verkehrstoten (27% aller Toten bei 18% aller Unfälle).

Der politische Bezirk Horn weist unter Bereinigung der Straßenkilometer (Angabe f. 2002, NÖ-LR) eine rund doppelt so hohe Unfallhäufigkeit auf wie der Nachbarbezirk Krems-Land.

Auch die Gemeinde Gars liegt bezüglich der Unfallhäufigkeit klar ungünstig (2002 – bei 7% Bezirksstraßenanteil 11% Unfälle mit Personenschäden).

In Summe alles untrügliche Beweise dafür, dass hier dringend moderne Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (Rückbauten, Tempolimits etc.) notwendig wären. Sicherlich aber nicht Raserpassagen“, die die Verkehrssicherheit nach nationalen und internationalen Erkenntnissen grundsätzlich verringern. Die Senkung der mittleren Geschwindigkeit um 1km/h führt zu 3% Unfallreduktion.

Der Gründung überregionalen Plattform in Gars am Kamp soll die Schaffung einer gesamten Widerstandsplattform Kamptal folgen. Mitglieder sämtlicher Parteien sind vertreten und „gestandeneVP-Bürgermeister stellen sich gegen eine Straßenbaupolitik, die von den Interessen der dort lebenden Menschen kilometerweit entfernt ist. Daher wird einige mediale Hilfe notwendig sein, um diese bürgerfernen Intentionen in die demokratischen Schranken zu weisen.

Autor

Dr. Wolfgang A. Schuhmayer, 0676 – 5450 890
Mitglied der überparteilichen Plattform Gars gegen den B34-Ausbau

 


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