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Pressemeldung - Donnerstag, 4. März 2004

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Herzalarm – Tschechische Fakten 2003

Österreich hoffnungslos ausgepunktet?

Brno (CZ). (IntMedCom, WAS) Bei einem Exklusiv-Interview in der St. Anne Universitätsklinik (www.fnusa.cz/english/) in Brünn hat Prof. Dr. J. Groch IntMedCom brandaktuelle Daten zur Akutversorgung von Herzinfarkten vorgelegt. Sie stellen eines der „besten Gesundheitssysteme der Welt“ in Frage. Die Zahl der Herzkatheterzentren (HKZ) wurde national auf 22 erhöht. So gut wie nirgendwo werden mehr Thrombolysen durchgeführt und die PTCA steht der gesamten Bevölkerung auch tatsächlich zur Verfügung. Abschließend ein Angebot, das nördliche Niederösterreich in punkto akutem Herzinfarkt mitzuversorgen. Wegen der geringeren Personalkosten bei gleichem medizinischem Standard auch noch um geringere Kosten.

Seit 2002 gibt es bezüglich des akuten Herzinfarkts Richtlinien der Cardiologischen Gesellschaft, die komplett umgesetzt wurden. 22 HKZ versorgen zuverlässig das gesamte Staatsgebiet. Die einzige Grauzone im mährischen Iglau (Jihlava) wird derzeit geschlossen, um Transportwege zu verkürzen.

Groch zum Status quo, „Hier in der St. Anna Universitätsklinik in Brünn haben wir 2003 580 PTCAs bei akutem Myocardinfarkt (aMCI) gemacht, unsere Schwesterklink in Bohunice (Anm.: ebenfalls Brünn) 261, ergibt gesamt 841. Dem gegenüber stehen 2 Thrombolysen. So ist es im ganzen Land. Insgesamt wurden in der CZ 2003 bei aMCI 6.527 Akut-PTCAs durchgeführt, weiters insgesamt 19.381 PTCAs, 51.987 Herzkatheterpatienten behandelt und 16.045 Stents implantiert.“

Und zur Frage wie er denn im März 2004 schon komplette Zahlen von 2003 vorlegen könne, „Ganz einfach. Im Jänner des Folgejahres treffen sich die Chefs der HKZ und legen diese Daten vor, die dann zusammengefasst werden.

Die klaren Richtlinien für die Anwendung der PTCA bei aMCI definieren:

  • Herzinfarkt muss diagnostiziert sein(Notarzt/Spital)
  • Schmerzbeginn nicht länger als 12 Std. zurückliegend
  • Transport mit dem Notarztwagen max. 90 Minuten

Ebenso klar die Kriterien für die Neueröffnung eines HKZ:

  • Einzugsgebiet von min. 300.000 Einwohnern
  • Min. 3 lizenzierte Interventionelle Cardiologen
  • Grundsätzliches 24Std-Non-Stop-Service

Und die Finanzierung? Groch, „Es werden national jährlich 1,5 Mrd. CZK in diese Eingriffe investiert (Anm.: 33 Mio €) Davon gehen 700.000 CZK in die elektiven und 600.000 in die akut PTCA. Grundsätzlich ist es so, dass die Krankenkassen nur die Kosten für jene PTCA beim aMCI tragen. Die anderen Eingriffe müssen aus dem Spitalsbudget gedeckt werden.“

Am Ende des Interviews legt er noch ein Angebot auf den Tisch. „Wir in der St. Anna Universitätsklinik hätten noch Potential. Unsere Akut-Auslastung beträgt rund 50%. Bei einem entsprechenden Abkommen wäre es für uns kein Problem das nördliche Niederösterreich bezüglich des akuten Herzinfarkts mitzuversorgen. Wegen unserer niedrigeren Personalausgaben mit gleichem medizinischen Standard bei geringeren Kosten.

Ein progressive Angebot mit der Stimme des „Neue Europa“, das aufgehört hat, in Grenzen, und begonnen hat, in Regionen zu denken.

Kontakt

Univ. Prof. Dr. J. Groch, St. Anne Univ. Klin. Brünn
Brno, Pekarska 53, Czech Republic
Tel. +42 05 4318 3481, Fax +42 05 4318 3480
E- Mail: groch@fnusa.cz

Anlage bzw. auf Anforderung : Präsentation der zitierten Daten

 


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