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Pressemeldung - Donnerstag, 12. Februar 2004

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Synergie durch interdisziplinäres Denken

WENN BILDER ZUSAMMENFLIESSEN . . .

Wien(MedCommunications, DrWAS). Der Fortschritt in der medizinischen Versorgung muss nicht immer steigende Kosten zur Folge haben. Eine intelligente Lösung, praktiziert im Wiener Donauspital, verbindet die bildgebenden Verfahren von Röntgenmedizin und Nuklearmedizin. Was fremd und kompliziert klingt, ist in Wahrheit ganz einfach. Der Röntgenologe weiß, DASS da etwas ist und WO es sich befindet. Der Nuklearmediziner, weiß zwar nicht exakt, WO eine Veränderung liegt, aber WAS diese Veränderung tut. Bislang mussten die Aussagen mühsam durch Vergleich der einzelnen Bilder kombiniert werden. Im Donauspital läuft seit wenigen Monaten in der Routine ein Verfahren, das sich „digitale Bildfusion“ nennt. - Auch ganz einfach: die digitalen Bilder der Radiologen und der Nuklearmediziner werden zu einem einzigen vereint. Was das bringt? Nun, wenn es – wie in diesem Falle – intelligent gemacht ist, verbessert es nicht nur die Diagnosequalität, sondern spart auch lästige und vor allem teure Wiederholungsuntersuchungen, weil auch externe Röntgeninstitute ihre Bilder in das „System“ einspielen können. Das zumindest bemerkt der Patient, während er die Verbesserungen im qualitativen Bereich natürlich nicht wahrnehmen kann. Neben der Technik, die sich auf internationalem Universitätsniveau bewegt, gehört dazu aber auch die interdisziplinäre Kooperationsbereitschaft der beiden Abteilungsleiter Univ. Prof. Dr. Thomas Leitha und Univ- Prof. Dr. Walter Hruby als Basis des Erfolges.

Die Nuklearmedizin beschäftigt sich in ihrem Verfahren PET (Positronen-Emissions-Tomografie) mit der Frage, wo im Körper „heiße“ Areale vorliegen. Darunter versteht man Gewebeanteile mit einem erhöhten Zellstoffwechsel. Dies wird mittels radioaktiv markierter Zuckerlösung sichtbar gemacht. Auf dem Schirm erscheinen diese Areale farblich abgehoben. Dahinter kann eine Entzündung stecken, ein aktiver Lymphknoten oder ein Tumor. Damit kommt man zu einer Diagnose, die etwas über die „Funktion“ aussagt.

In Einzelfällen wie beispielsweise in der Nachsorge von Lymphomen „sieht“ das PET neu entstehende Tumore sehr früh und es kann rasch eingegriffen werden.

Der Radiologe kann mit Computer-Tomografie oder Magnetresonanz-Tomografie zwar sehr exakt die Lage von Veränderungen bestimmen, aber nichts zu ihrer Funktion sagen.

Diese Zweigeleisigkeit musste in der Vergangenheit erst mühsam überwunden werden, ehe man zu einer „kompletten“ Aussage kommen konnte. Mühsam etwa für den Chirurgen, der eine Gewebsprobe aus einem bestimmten Areal entnehmen sollte, denn, wenn man mit einer dünnen Nadel arbeitet, dann ist ein Tumor ein „riesiges Gebilde“. Wo also die Probe entnehmen? Na, dort, wo das Gewebe aggressiv (heiß) ist! Diese Frage nach dem was und wo lässt sich aber nur mit der Fusion (Verschmelzung) der Bilder beantworten. Ein eindrucksvoller Vorgang, ergänzt durch eine dreidimensionale Darstellung.

Das könnte grundsätzlich mit einem einzigen – extrem teuren Kombi-Gerät – erreicht werden. Im Donauspital hat man aber für die umliegenden „Röntgeninstitute“ mitgedacht und verwendet getrennte Systeme, die elektronisch kommunizieren. Ebenfalls längst „digitalisiert“, senden umliegende Radiologiepraxen ihre Bilder online direkt in das Spitals-System. Fazit, das Krankenhaus kann auf diese Bilder zugreifen und erspart wiederholte Aufnahmen.

Univ. Prof. Dr. Thomas Leitha, Chef der Nuklearmedizin, „Das ist eine Technologie auf höchstem Niveau wie derzeit nur in wenigen Universitätskliniken üblich. Es funktioniert aber nur, wenn die beiden Abteilungen gut miteinander kooperieren.“ Und damit liegt der Schlüssel zum Geheimnis des Erfolges beim Menschen, auch, wenn es um Hightech-Nutzung geht.

Und sie nützt natürlich den Menschen durch ein Weniger an Diagnostik sowie damit verbundener Belastung, denn das Liegen in den „Diagnoseröhren“ wird von vielen Menschen als extrem belastend empfunden (Beengung, Platzangst). Gefolgt von einem Mehr an diagnostischer Sicherheit und damit verbundener Behandlungsqualität.

Service

Anm. Prof. Dr. Leitha – Kontakt siehe unten – verfügt jederzeit über ausführliches Bildmaterial. Wer ein wenig Zeit aufwenden kann, sollte sich allerdings einen Termin geben lassen, denn das Erlebnis der Verschmelzung dieser Bilder zu einem aussagefähigen Ganzen ist in Worten kaum zu schildern und auch für medizinische Laien in seiner Bedeutung und seinem Wert definitiv leicht erfassbar. Damit natürlich hervorragend geeignet für das Medium Film und TV. Prof. Leitha freut sich auf Ihr Kommen.

Kontakt

Prim. Univ. Prof. Dr. Thomas Leitha
Abtlg. f. Nuklearmedizin, Donauspital
Tel.: 01 – 28802 – 4802, Fax.: 01 – 28802 – 4880
E- Mail: thomas.leitha@wienkav.at

 


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