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Pressemeldung - Freitag, 16.01.04 11:42:51 CET/MEZ

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

JAGD AUF LAINZ?

Wien. In der „Krone“ von gestern ist ein Artikel erschienen, in dem letztlich dem Pflegeheim Lainz das Quälen von PatientInnen unterstellt wird. Im Hintergrund kochen „grüne Interessen“ das „Jagd auf Lainz-Süppchen“. Anlass dafür ist ein sogenannter „Inkontinenzoverall“, der – Foto inklusive – in fetten Lettern als „Zwangsjacke“ bezeichnet wird. Ein „Lokalteilausrutscher“ und kein faux pas der Gesundheitsredaktion wohlgemerkt!

Dieser Beitrag erweckt den Eindruck, dass der Autor – gezeichnet mit Richard Schmitt – eine Geschichte auf Basis gezielter politischer Intention verfasst hat, denn die pflegerischen Aspekte sind grob irreführend dargestellt.

Das Konzept eines „Inkontinenzoveralls“ ist selbst für einen Laien keineswegs ein Mirakel. Im Prinzip handelt es sich um eine Art „Babystrampler“ für Erwachsene, also einen Anzug und keine Jacke. Arme und Beine sind voll beweglich, Hände und Füße frei. Der Verschluss erfolgt an der Rückenseite, so dass der Anzug nur passiv geöffnet werden kann. Er wird als „Schlafanzug“ bei verwirrten PatientInnen eingesetzt, um zu vermeiden, dass sie Windeln bzw. Vorlagen entfernen und sich von oben bis unten inklusive Bett etc. mit Kot beschmieren.

Nota bene – es besteht volle Bewegungsfreiheit! Eine „Zwangsjacke“ hingegen ist eine Arretierungs-Jacke mit fixierten, um im Notfall bei akut tobenden das Selbst- und Fremdgefährlichkeitsrisiko zu limitieren.

Es wird für „politisches Kleingeld“ nicht nur leichtfertig der Ruf einer gesamten Pflegeeinrichtung geschädigt, sondern auch jener, die darin arbeiten. Das Personal in Pflegeheimen verrichtet grundsätzlich körperlich wie psychisch Schwerstarbeit. Zahlreiche Protestanrufe in unserem Büro waren der Anlass für diesen "Aufreger" – Und sie kamen nicht etwa aus Lainz, sondern von KollegInnen in Niederösterreich! Denn es ist langsam nur mehr schwer erträglich wie auf einem engagierten Berufsstand „herumgetrampelt“ wird.


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