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Pressemeldung - Dienstag, 11. November 2003

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Schmerzfrei ohne Tabletten!

THERAPIEFORTSCHRITT AUS ÖSTERREICH!

Wien (WAS/IntMedCom). Die aktuelle Veranstaltung der „Gesellschaft der Ärzte“ am 12. 11. 2003 behandelt Themen rund um den Schmerz. Führend ist in diesem Segment auch die Aus Österreichische Österreich wird unter anderem eine Innovation der Firma Biegler GmbH vorgestellt, die für ihre „Punktualstimulationsgerät zur Schmerztherapie“ – kurz „P-Stim“ (http://www.biegler.com/pstim.de.html) - bereits 2002 den Innovationspreis erhalten hatte. Dabei handelt es sich um eine drogenfreie medikamentenfreie Schmerzbehandlung auf Basis der Elektroakkupunktur, die so laut Schmerz-Spezialist Prof. DDr. H. G. Kress vom AKH Wien. (spricht dazu auch auf der MAG-Pressekonferenz am 12.11.2003) ebenso wirksam ist wie der Opioid-Verwandte Tramadol. Zwei Langzeitstudien (Erstautorin seine Mitarbeiterin Dr. Sator-Katzendschlager) werden demnächst im US-Journal „Anesthesia & Analgesia“ veröffentlicht. Signifikante Erfolge konnten bei Schmerzen in der Halswirbelsäule (Nacken) und beim Rücken-Schmerz (Low-Back-Pain) verzeichnet werden.

Das Prinzip hinter „P-Stim“ ist so verblüffend wie einfach. Ein winziger Impulsgeber wird hinter das Ohr geklebt. Er stimuliert drei Miniaturnadeln aus Titan, die an den Schmerz-bestimmten Akkupunkturpunkten am Ohr sitzen. Jeweils 3 Stunden wird stimuliert, dann wieder 3 Stunden Pause. Und das rund um die Uhr und bis zu 7 Tage ensuite.Kontinuierlich bis zu 7 Tagen.

In zwei Langzeitstudien haben Prof. Kress und sein Team das Minigerät auf seine Praxistauglichkeit und Wirksamkeitgeprüft. – Obwohl bei Medizinprodukten noch nicht Standard bereits nach GCP (good clinical practice) –Richtlinien, sprich gegen Placebo. „Biegler“ hatte entsprechende nicht-aktive Dummies zur Verfügung gestellt. Das brachte die Annahme der Studien in den internationalen Journalen.

Die Ergebnisse dürfen getrost als sehr bemerkenswert bis sensationell bezeichnet werden. In beiden geprüften Indikationen (Halswirbelsäule- Zervikal-Schmerz und Rückenschmerz) war die Wirkung auch noch nach insgesamt 18 Wochen vorhandennachweisbar. Prof. Kress dazu: "Wichtig ist die genaue Indikationsstellung. So sollte der Schmerz etwa kein radikulärer Wirbelsäulenschmerz sein. Dann wirkt das System nicht ausreichend. Die Gruppe mit den nicht-stimulierten Placebo-Sonden bekam in den Studien die Opioid-Substanz Tramadol als Schmerzmittel im Bedarf zur Verfügung gestellt. – Und machte eifrig Gebrauch davon. Nicht so in der Gruppe mit 'P-Stim'. Die neue Punktstimulation war hier alleine völlig oft ausreichend und ist in der Wirkintensität somit vergleichbar mit dem leichten Opioid."

Entsprechend erklärt Kress erklärtden Wirkmechanismus von P-Stim zum Teil als Freisetzung von körpereigenen Encephalinen bzw. Endorphinen.

In Summe eine besonders gute Nachricht für all jene, die möglichst ohne die Einnahme von nebenwirkungsbelasteten Schmerzmitteln auskommen wollen oder diese wegen bereits aufgetretener Nebenwirkungen nicht einnehmen dürfen. Also keine Behandlungsmethode für den Panzerschrank, sondern eine echte Therapie der ersten Wahl.

Eine gute Nachricht auch für alle jene, deren Gewicht zu hoch ist, denn auch die „Abnehm-Akkupunktur“ wird über das Ohr gestochen.

Kontakt
Univ. Prof. DDr. Hans-Georg Kress
Univ. Klin f. Anaesthesie und Allg. Intensivmedizin Abtlg. f. Anaesthesie und Allg. Intensivmedizin B
A - 1090 Wien, Währinger Gürtel 18 - 20
Tel.: 01 - 40400 - 4144
Fax: 01 - 40400 - 6422
E-Mail: B.Anaesthesie@meduniwien.ac.at

 


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