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Montag, 18. August 2003, 18.08.03 16:04:32 CET/MEZ
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Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Pneumokokken-Impfung - Fakten & Schätzungen

Wien. Sowohl internationale Zahlen (USA) wie auch eine Österreichische Studie belegen eindrucksvoll die Bedeutung der Pneumokokken-Impfung für Säuglinge und Kleinkinder. 87% der invasiven Infektionen könnten verhindert werden. Impfung der "Risikokinder" wenig effizient. Die nachstehenden Grafiken - elektronische Versionen unter www.intmedcom.com verfügbar - machen deutlich, wie groß der Effekt einer Durchimpfung der Kinder bis zum 2. Lebensjahr tatsächlich wäre. Zusätzlich würden sich indirekt die Infektionen bei Erwachsenen reduzieren lassen.

USA

Kalifornien - häufig Vorreiter in Sachen Gesundheit - war der erste US-Bundesstaat, der sich des Nutzens der Pneumokokkenimpfung bediente.

Die offiziellen Zahlen des "Centers for Disease Control" in Atlanta belegen: Reduktion der Infektionen binnen Jahresfrist 69%.

Prevenar wurde in den USA bereits 2000 zugelassen. Nach Beginn der Impfaktion kam es zu einer Reduktion der invasiven Pneumokokken-Erkrankungen um 69%.

Beleg: Whitney C. Et al. Decline in invasive pneumococcal disease after the introduction of protein-polysaccharide conjugated vaccine. N. Engl. J. Med. 2003;348:1737-1746

 

 

ÖSTERREICH

Eine Österreichische Studie von Univ. Prof. Dr. Herwig Kollaritsch (Wien) bestätigte die Zahlen aus den USA. Er errechnete aufgrund aktueller Erkrankungszahlen (invasive Pneumokokken-Erkrankungen sind meldepflichtige Krankheiten) dass es (inklusive der sogenannten Kreuzprotektivität) zur Reduktion dieser schweren Infektionen um bis zu 85,6% kommen könnte.

Parallel dazu hat Univ. Prof. DDr. Ernst Huber (Österr. Grünes Kreuz für Vorsorgemedizin) geschätzt, dass eine Impfung der "Risikokinder" - in seiner ersten Kostenschätzung konzeptiv angenommen mit 33% - lediglich 12% der Fälle verhindern würde. Somit ergäbe die (medizinisch unbegründbare) Impfung einer imaginären "Risiko-Gruppe" ein stark ungünstiges Verhältnis auch beim Nutzen.

Die Pneumokokken-Impfung für Kleinkinder bestätigt ihren hohen Wert zusätzlich damit, dass in der Praxis zusätzlich die sogenannte "Herdimmunität" vermindert werden konnte. Darunter versteht man jene Infektionen, die von den Kleinkindern ausgehend auf Erwachsene überspringen. Das New England Journal of Medicine weist folgende Reduktionen aus: 20-39Jährige 32% (Eltern); 40-64Jährige 8%; Personen über 65 Jahren 18% (Großeltern). Nicht nur bedeutsam bezüglich der daraus eingesparten Behandlungskosten von insgesamt 232 Mio US$ (49/32/151), sondern auch vor dem Hintergrund, dass Pneumokokken-Infektionen insbesondere für ältere Menschen - vor allem die Lungenentzündung - extrem gefährlich sind und hohe Kosten verursachen.
(Siehe auch: http://www.intmedcom.com/12000/20011030/text_popp.htm)

 

Service

Weitere Informationen zu den Pneumokokken.

 

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USA Reduktion
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Österreich Reduktion
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USA Kostensenkung Herdimmunität
498x345 - 51 KB
USA Senkung Herdimmunität
2517x1742 - 193 KB


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