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Mittwoch, 13. August 2003, 13:29:44 CET/MEZ
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Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

HORMONERSATZTHERAPIE - ZEITENWENDE ?

Wien.(MedCommunications, WAS) Zwar wird allgemein nur hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, aber grundsätzlich steht die Hormonersatztherapie vor einer Zeitenwende. Zuerst hoch gepriesen, dann selbstkritisch nachjustiert. Studien, die vor allem eines hinterlassen - offene Fragen. Kassen, die gegenüber der Industrie ständig Preissenkungen durchpressen. - Daher werden viele moderne Präparate derzeit zurückgehalten. Und die GynäkologInnen leiden seit etwa drei Jahren - und davon wird erst recht nur allzu ungerne gesprochen - unter "Frauenschwund".

Was also wäre die Antwort? Vielleicht ist sie nicht kompliziert. Moderne diagnostische Technologien könnten den Hormonersatz auf eine standardisiertere Basis stellen. Vor einigen Wochen berichtete der Gynäkologe Prof. Dr. Karl Philipp in einer Pressekonferenz von den "genetischen Polymorphismen" - definierte Abweichungen vom genetischen Code, die bedeutsam werden, wenn ein typisches klinisches Korrelat mit diesen Veränderungen einhergeht (siehe auch: www.genosense.at).

So könnte die Patentlösung aussehen: Hormone nur mehr nach chefärztlicher Genehmigung. Der Preisdruck wäre von der Industrie weg und der unkritischen Verordnung ein Riegel vorgeschoben. Damit verbunden aber gleich exakte Richtlinien, welche Untersuchungen - inklusive genetischer Diagnostik - durchzuführen sind, ehe frau zum Hormon greifen darf. Das wäre auch schon jener Punkt, der den GynäkologInnen helfen könnte, denn der Genetik-Check darf nur von einem Facharzt veranlasst werden. Weitere wichtige Standards wären: individuelle Dosierung wie etwa nach dem sogenannten GAIL-Modell, postmenopausale Serumöstradiol-Messung, Prolaktin-Kontrolle, die Berücksichtigung der Brustdichte sowie ein knochendensitometrischer Befund. Nur so wird es gehen, denn der Tastbefund im Badezimmer ist eine unzulängliche Vorsorgemethode gegen Brustkrebs und spart nicht den Weg zum Arzt.


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