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Dienstag, 3. Juni 2003, 03.06.03 12:41:00 CET/MEZ - NO EMBARGO

Gesundheit/Medizin/Wissenschaft

Pneumokokken-Impfskandal

"WER VERWEIGERT, TRÄGT DIE VOLLE VERANTWORTUNG!"

Wien/Salzburg. (MedCommunications, Dr.WAS) Der Widerstand gegen die Verzögerungstaktik bei der dringend notwendigen Pneumokokken-Impfung beginnt sich auf Seite der ÄrztInnen nun definitiv zu formieren. In einem Exklusivinterview betonte der Präsident des „Österreichischen Grünen Kreuzes für Vorsorgemedizin“, der Salzburger Kinderarzt Univ. Prof. Dr. Ernst G. Huber, dass man nun nicht mehr zuschauen wolle: „Wir möchten nicht mit dem Boxhandschuh im Stile eines Herrn Nürnberger plump vorstürmen, sondern lieber mit dem Florett vorgehen.“ Dieses Florett hat allerdings eine gar scharfe Spitze, denn Huber spricht von der persönlichen Verantwortung der Verhinderer für den Tod und die Behinderung von Kindern, die in Zukunft an den entsprechenden invasiven Pneumokokken-Infekten und deren Folgen erkranken.

Dabei plaudert der erfahrene Impfpapst aus der Schule: „Auch Herr Minister Ettl hat seinerzeit zunächst nichts für die Impfung gegen den gefährlichen Erreger Haemophilus Influenzae getan, weil er davon eben keine Ahnung hatte. Eines Tages ist dann ein Kind an den Folgen der Haemophilus-Infektion verstorben. Die Mutter, eine Tierärztin, ging auf die Barrikaden, weil sie als Veterinärmedizinerin wusste, dass die Impfung den Tod ihres Kindes hätte verhindern können. Und plötzlich musste ich ins Ministerium, Ettl saß persönlich im Impfausschuss und war von dem Todesfall so bewegt, dass er in Rekordzeit diese wichtige Impfung verordnete.“

Fazit – es müssen erst Kinder sterben, ehe die Politiker aufwachen. Huber rückblickend: „Sogar Ministerin Hostasch hat für die Impfungen einiges getan und mehrfach valente Impfstoffe gefördert. Gar nicht zu reden von der weltweit einzigartigen Leistung des Muttrer-Kinde-Passes durch Ministerin Leodolter.“ Lang, lang ist’s her……

Dann aber sagt Huber, was Sache ist und sein „Florett“ trifft ins „Schwarze“: „Es steht außer Zweifel, dass die Pneumokokken-Impfung nicht nur allgemein Leid verhindert, sonder ganz konkret Todesfälle und vor schrecklichen Schicksalen mit einem Leben in Behinderung bewahrt. Wer also diese Impfung verzögert oder gar verhindert, der hat damit zu leben, dass er letztlich persönlich verantwortlich gemacht werden kann und muss, wenn in Zukunft Kinder an den Folgen dieser Infektion versterben oder in Behinderung geraten. Denn die wissenschaftliche Wertigkeit dieser Impfung steht außer Diskussion und wir haben für ihren Wert sogar eigene Österreichische Daten zur Verfügung. Zweifel an der Sinnhaftigkeit ist also in jeder Weise ausgeschlossen. Daher gilt die volle Verantwortung für jene, die jetzt nicht mittun und sich lieber auf den Lorbeeren vorangegangener MinisterInnen ausruhen.“

Also eine Art „Florett mit nuklearem Sprengkopf“. Vielleicht auch eine interessante Frage für einen Juristen, ob eine derartige Verantwortung auch vor Gericht eingefordert werden könnte. Die Verantwortlichen sind leicht zu identifizieren: Wanek (Langzeitzögerer) Rauch-Kallat (Ressort und Inhalt), Grasser (Finanz), Schüssel (der Chef).

Huber wird am 13.6.2003 die wissenschaftliche Leitung der Protest-Pressekonferenz übernehmen, die das Grüne Kreuz veranstaltet. www.gruenes-kreuz.org

Erstaunlich auch, dass es in Österreich offenbar keine Organisationen gibt, die die Rechte und Interessen der Kinder vertreten, denn bislang haben sich zu dieser Diskussion weder die „Kinderfreunde“ noch irgendein anderer Verein zu Wort gemeldet.


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