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Pressemeldung - Mittwoch, 28.5.2003, 10.00h MEZ - Embargo, 5.6.2003

Gesundheit/Medizin/Wissenschaft

Das Geheimnis des Mikrosilbers

VERGESSEN DURCH ANTIBIOTIKAGLAUBEN

Wien (IntMedCom, DrWAS) Schon die alten Ägypter kleideten Tonkrüge damit aus, um das Wasser frisch zu halten. Griechen und Römer warfen Silbermünzen in ihre Brunnen, um sie keimfrei zu halten. Und in den Raumgleitern der NASA sorgt es auch heute noch für keimfreies Wasser. Denn Silber ist hoch wirksam gegen Pilze und Bakterien - und zwar enorm wirksam. Schon 2 Gramm genügen, um 1 Million Kubikmeter Wasser zu desinfizieren.

Nun hält es Einzug in die moderne Wundbehandlung. Eine neuartige Wundauflage (Acticoat®, Smith&Nephew), die mit mikrokristallinem (um die Oberfläche zu erhöhen) Silber bedampft ist, setzt unter Feuchtigkeit die hochwirksamen Silber-Ionen frei und killt Keime aller Art. Von Pilzen bis Problemkeimen - insgesamt nachweislich wirksam gegen unglaubliche über 150 Mikroorganismen. Und das auch noch in Rekordzeit, denn schon nach wenigen Stunden haben die Keime keine Chance mehr.

Am Erreger hemmt es die DNA-Synthese, blockiert die Zellatmung, zerstört bakterielle Proteine und Enzyme. Bakterizidie ohne Antibiotika (AB), für die in vielen Bereichen Götterdämmerung zu herrschen scheint - in jedem Falle aber in der Wundbehandlung. ".denn lokal aufgebrachte AB hemmen in Wahrheit die Wundheilung, führen zur Hypersensibilisierung und fördern zudem Resistenzen. Noch dazu sind sie nicht billig. Damit ist ihr Einsatz heute definitiv weder medizinisch noch ökonomisch vertretbar.", so der Wiener Chirurg Dr. Thomas Wild vom AKH-Wien. "Die Zeiten des blinden Antibiotika-Glaubens sind auch in der Wundbehandlung vorbei. Die neue Therapie zeigt nicht nur enorme Wirkung, sondern wirkt auch rasch und verkürzt damit die Behandlungszeit enorm."

Einschränkungen gibt es nur bei Silber-Allergie und der gleichzeitigen Verwendung der Magnetresonanz als Untersuchungsmethode.


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