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Pressemeldung - Donnerstag, 13.3.2003 16:05 MEZ / CET - No Embargo

Fortschritt / Medizin / Schwangerschaft

Niederösterreich bekommt “FETOMED”

Krems/Wien. Noch am 27.2.2003 feierte man in der „Privatklinik Döbling“ den ersten Geburtstag von „FetoMed“ (www.fetomed.at) – einer Ordination, die sich ausschließlich auf Fetalmedizin (Pränataldiagnostik) mit den modernsten und zugleich schonendsten Methoden spezialisiert hat – und schon wird auch in Krems/Donau am 18.3.2003 die erste Institution dieser Art in Niederösterreich eröffnet. Das Geheimnis des Erfolges? Medizinisches Service auf höchstem Niveau zum Nutzen von Schwangeren und GynäkologInnen. Beiden gibt „FetoMed“ mehr Sicherheit, dass das heranreifende Kind gesund ist. Krampl: „Mit nur einem einzigen Besuch in der frühen Schwangerschaft (11.-14. Wo) kann man Fehlbildungen und bald auch Plazentafunktionsstörungen mit großer Sicherheit ausschließen.

„FetoMed“ Wien wurde vom Leiter der Universitätsfrauenklinik Wien, o. Univ. Prof. Dr. Peter Husslein, und der Gynäkologin Univ. Doz. Dr. Elisabeth Krampl gegründet. Krampl wurde in England zur Spezialistin für Schwangerschafts-(Früh)Diagnostik ausgebildet und wirkte persönlich an der Entwicklung des neuen „Combined-Test“ mit. Dabei handelt es sich um einen Screening-Test für Chromosomenanomaliender im FetoMed zum Einsatz kommt.

Der Unterschied? Husslein: „Früher ist man von Alter der Mutter ausgegangen und müsste bei etwa 17% der Schwangeren – jenen, die über 35 sind – eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) durchführen, die mit einem Fehlgeburtenrisiko von 1% belastet ist. Dabei liegt die diagnostische Treffsicherheit bei Chromosomenschäden aber nur bei 40%. Eine Amniozentese kann erst ab der 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden, und die Auswertung dauert 2-3 Wochen. Damit steht das Ergebnis erst sehr spät in der Schwangerschaft zur Verfügung. Krampl: „Heute kommt die Schwangere schon in der 11. Woche zu uns, innerhalb einer Stunde in der Lage, jene 5% Betroffener herauszufiltern, unter denen 90% aller Chromosomenanomalien sind. Diese erfahren dann durch eine Chroriozottenbiopsie (die für die Patientin mit einer Amniozentese sehr vergleichbar ist) 2 Tage später, ob ihr Kind gesund ist!“ Husslein: „Da liegen medizinische Welten dazwischen!

Basis der Diagnostik, ist die Nackenfaltenmessung und die Bestimmung zweier Hormonparameter. Das Erstaunliche – eine Frau kann demnach auch „biologisch jünger“ sein als ihrem Geburtsdatum entspricht. Zusätzlich stehen 3D-Ultraschall und Doppler-Sonografie für weitere Untersuchungen zur Verfügung.“ Die Investition, die privat getragen werden muss, ist also gut angelegt, denn wer bei allen Tests „gut abschneidet“, der kann sich noch intensiver auf die Geburt freuen.

Die Motivation für die Gründung? Husslein: „Einerseits schreiten Technik und Erkenntnisse in der Pränataldioagnostik derart extrem rasch voran, dass man von den niedergelassenen ÄrztInnen einfach nicht mehr verlangen kann, hier bei Wissen und (sehr teuren) Geräten ununterbrochen voll mitzuhalten. Andererseits sind aber die Ansprüche der Frauen rapide angestiegen und sie wollen für das – oft nur mehr einzige Kind – das Beste, die maximale Sicherheit.

Verstärkend wirkt die Tatsache, dass derzeit im Durchschnitt die Erstgeburt mit 29 erlebt wird und diese Zahl alle 3 Jahre um rund 1 Jahr ansteigt.

Husslein: „In diesem Zusammenhang kommt es auch immer wieder zu Prozessen und Verurteilungen von ÄrztInnen, weil sie im Ultraschall etwas 'übersehen’ haben. Man kann entweder auf Screening verzichten, Aber, wenn man schon screent, dann muss man das eben auf höchstem Niveau tun. Deshalb ist die überwiegende Mehrheit der niedergelassenen GynäkologInnen über unser Service erfreut, da auch sie ein Mehr an Sicherheit bekommen und ihre Schwangeren bei ihnen verbleiben.

Demnächst in Niederösterreich! Schon am 18. 3. 2003 wird in Krems die erste Einrichtung dieser Art eröffnet. Befürworter dieser Expansion waren nicht zuletzt niedergelassene GynäkologInnen, die wollten, dass ein Service dieser Qualität auch „ihren“ Schwangeren geboten werden sollte. Mit Dr. Peter Krenn aus der Wiener Semmelweis-Klinik wird ein spezialisierter Ultraschall-Experte die Untersuchungen durchführen. Krenn leitet in der bekannten Wiener Gebärklinik seit Jahren die Ultraschall-Ambulanz: “Die Arbeit wird in engster Kooperation mit dem „Fetomed Wien“ erfolgen, das die hormonelle Auswertung macht. Die Frauen erhalten ihre Ergebnisse bereits am nächsten Tag. Wir werden zunächst jeweils Dienstag von 15.00 – 21.00h zur Verfügung stehen. Telefonische Anmeldungen können erfolgen unter 02732 – 880 444, per Fax unter 0732 – 860 445 oder per Mail via krems@fetomed.at.“ Er sieht noch weitere Vorteile: „Wir können Herzfehler etwa so früh erkennen, dass die Schwangere gleich in einem Spital entbindet, das auf Kinderherzchirurgie spezialisiert ist. Grundsätzlich können wir zwar keine gesunden Kinder garantieren, aber durch erstklassige Diagnostik und intensive Beratung die werdenden Eltern maximal darauf vorbereiten, worauf sie sich einrichten sollten.

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