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Pressemeldung vom Freitag, 20.09.2002 - 08:47 CET/MEZ
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Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Krankenhaus Klosterneuburg

DER „KRAMPFADERN-GEHEIMTIP“

Wien/Klosterneuburg. In Zeiten, in denen viel gejammert wird, kann man zwei Dinge tun, mitlamentieren oder mit Volldampf an Verbesserungen arbeiten. Für die letztere Variante hat man sich am Krankenhaus Klosterneuburg entschieden, das heute bereits ein Drittel seiner PatientInnen aus Wien rekrutiert. – Zu Recht wie viele meinen, denn nicht nur ein völlig neues Gebäude, sondern auch der Trend hin zu sanatoriumsähnlicher Atmosphäre mit Facharztbetreuung rund um die Uhr kommt dem völlig modernisierten „kleinen Haus“ sehr entgegen. Einer der wesentlichen Leistungsträger ist die Abteilung für Chirurgie unter Leitung von Prim. Univ. Doz. Dr. Peter Lechner: „Wir suchen uns gezielt medizinische Nischen aus, in denen wir uns erstklassig spezialisieren, um unsere Stärken auszuspielen und Attraktivität noch weiter zu erhöhen.“ Am Freitag, den 3. Oktober 2002 wird Lechner erstmals einen „Patienten-Informations-Tag“ zum Thema „Krampfadern“ veranstalten.

Lechner im Exklusivinterview mit IntMedCom: „Ich halte nichts von marktschreierischer Werbung für Spitäler, aber ich halte viel von gezielte Öffentlichkeitsarbeit im Sinne einer Verbesserung des Informationsstandes in der Bevölkerung.

Und deshalb haben sich Lechner & Team entschlossen, einen themenspezifischen Informationstag zu organisieren, der sich direkt an die Bevölkerung richtet. „Wir wollen auf diesem Wege direkt mit unserem Umfeld kommunizieren.“, so Lechner. Am Nachmittag des 4. September von 15.00h – 18.00h steht er mit seinen MitarbeiterInnen für Fragen zum Thema „Krampfadern“ zur Verfügung. Ort der Veranstaltung ist der Fest-Saal der Raiffeisenkasse in 3400 Klosterneuburg, Rathausplatz 7. Auf drei Schienen wird informiert:

  • Auf einem Info-Screen läuft eine kommentierte Dauerpräsentation über modernste Operationstechniken zur Behandlung von Krampfadern
  • In der Industrieausstellung kann man sich zu begleitenden Maßnahmen informieren
  • Prim. Lechner und sein Team stehen Interessierten in Einzelgesprächen zur Verfügung. Beraten wird dabei sowohl zu vorbeugenden Maßnahmen als auch zu modernen Möglichkeiten der Akuttherapie

Lechner: „Wir haben dieses Thema gewählt, weil es sich bei den Krampfadern um eine ernste Erkrankung handelt, in deren Behandlung leider noch immer viel falsch gemacht wird.“ Damit ist gemeint, dass die Zeiten, wo alle PatientInnen einem Venenstripping unterzogen wurden, vorbei sind. Aber auch, dass die weit verbreitete lediglich kosmetische Verödung von sogenannten „Besenreiser-Varizen“ völlig sinnlos ist, wenn die zugrunde liegende Erkrankung nicht mitbehandelt wird. Lechner, „Diese Frauen sind nach wenigen Monaten wieder vorstellig, weil die Besenreiser wiederkommen. Alleine sicherlich keine kausale Therapie. Wir behandeln jeden Fall individuell und entwickeln ein maßgeschneidertes Behandlungsprogramm.“ Im Zentrum stehen dabei modernste, nur minimal invasive Methoden wie etwa der Venen-Shaver, eine völlig neue Operationstechnik, die noch nicht in vielen Krankenhäusern angeboten wird. Die kranken Venen werden unter Sicht einfach weggefräst und abgesaugt.

(siehe auch: http://www.intmedcom.com/12000/20020529/20020529.htm ).

Krampfadern – ursprünglich Krummadern – sind krankhaft erweiterte Vene im Unterhaut-Fettgewebe der Beine. Wegen ihrer häufigen Spätkomplikationen (Venenentzündungen, Geschwüre / „offener Fuß“, im Extremfall Unterschenkelamputation) sind Krampfadern ein – so Lechner - „ernstzunehmendes und behandlungsbedürftiges Krankheitsbild“.

Die Ursache liegt in einer Funktionsstörung der sogenannten Veneklappen, die das Absacken des Blutes in die Beinvenen verhindern sollen. Verschiedene Faktoren wie Veranlagung, Schwangerschaft, Übergewicht, stehender Beruf u.a. führen zu deren Schädigung. Die Folgen sind Blutstau, Schweregefühl und Schwellung.

Je nach Lokalisation können die großen, tief liegenden „Stammvenen“, die „Seitenast-Venen“, die „Verbindungsvenen“ zu den tieferliegenden Beingefäßen (auch Perforansvene) oder die kleinsten Hautvenen betroffen sein (Besenreiser).

Und genau hier hakt Lechner mit seinem Team als Therapeut ein: „Man kann nicht alle PatientInnen mit derselben Methode behandeln. Man muss jeden Fall exakt analysieren und dann individuell die richtige Methode wählen.“ Ziel jeder Behandlung ist die vollständige Entfernung aller krankhaft veränderten Venen. Neben diesem medizinischen Anspruch steht auch für Lechner mehr denn je das „optimale kosmetische Resultat“ im Vordergrund.

Lechner, der zusätzlich auch in den USA die Facharztprüfung für Chirurgie absolviert hat und Mitglied des „American College of Surgeons“ ist: „Das lässt sich nur mit modernsten Operationsverfahren erreichen, die einzeln oder in Kombination zur Anwendung kommen.

Nach der Ernennung zum „Kompetenzzentrum für Diagnose und Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen der weiblichen Brustdrüse“ durch die Abteilung für Qualitätssicherung des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds im April diese Jahres legt Lechner mit dieser Initiative einen weiteren Grundstein für den konstanten Erfolg seiner Abteilung und damit des Krankenhauses Klosterneuburg.

Die Statistik der Abteilung, die Lechner 1996 von der Universitätsklinik in Graz kommend übernahm, kann sich sehen lassen. Mit seinen 5 Oberärzten, davon einer Unfallchirurg, führt er im Jahr 2002 rund 2.500 Operationen (davon 400 Veneneingriffe, Steigerung von 50% vs. 2001) durch, eine Steigerung von 25%! gegenüber dem Vorjahr. Operiert wird ausschließlich von Fachärzten, da es keine Ausbildungsstellen gibt. Wenn es um den Vergleich mit sogenannten großen Häusern geht, gibt sich Lechner „kämpferisch“. „Die absoluten Zahlen sagen gar nichts, wenn man die Anzahl der Ärzte nicht kennt, auf die sich diese Eingriffe verteilen!“ betont Lechner. „Denn, wenn sich etwa 5.000 Eingriffe auf 20 Ärzte verteilen, dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus!“, bricht er eine Lanze für Erfahrung und Kompetenz. Wer also bei Qualitätsfanatiker Lechner im Team arbeitet, bekommt somit ordentlich zu tun und seine Chirurgen sind auch nachts anwesend. „Wir sind ein 24 Stunden-Full-Service-Betrieb. Das sind wir der Bevölkerung und den PatientInnen schuldig.

Kontakt: www.kh-klosterneuburg.at, Tel.: 02243/470-0, Fax: 02243/470-406, Mail: p.lechner@aon.at

Hinweis: am 5.10.2002, findet ab 9.00h auch eine ärztliche Fortbildung zu Krampfadern statt


MEDCOMMUNICATIONS Dr. W. Schuhmayer KEG
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