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Pressemeldung vom Mittwoch, 18.09.2002 - 09:30 CET/MEZ
EMBARGO - 18.9.2002 - 09.30h MEZ/CET

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Wiederholte Atemwegsinfekte

IMMUNSTIMULATION STATT ANTIBIOTIKA

Wien/Klagenfurt. Erneut betonten heute Vormittag Fachleute auf einer Pressekonferenz in Wien die Sinnlosigkeit einer unkritischen Antibiotika-Verordnung bei Atemwegsinfekten. Es wäre wesentlich sinnvoller, gleich das körpereigene Abwehrsystem zu "trainieren" anstatt die "chemische Keule" einzusetzen. Diese neue Behandlungsmethode nennt sich "Immunstimulation" und basiert auf einem ähnlichen Prinzip wie eine Schluckimpfung. Die PatientInnen nehmen kurmäßig über 1 Monat Kapseln ein, die ein sogenanntes Bakterienlysat enthalten. Darunter versteht man "entschärfte" Erregerbestandteile, die selbst nicht krankmachend sind, aber das Immunsystem zur Abwehrleistung stimulieren. Kommt es dann zu einer echten Infektion, dann "erinnert" sich das immunologische Gedächtnis des Körpers und kann rechtzeitig reagieren. Das modernste Präparat dieser Art nennt sich *LUIVAC® und kann auf Verschreibung in alle Apotheken gekauft werden.

Kinderarzt Dr. Peter Kitzler aus Klagenfurt: ". . . Antibiotika eliminieren ja nicht nur krankmachende Keine , sondern auch jene Bakterien, die im Organismus nützliche Aufgaben erfüllen."

Sozialmedizinerin Prof. Dr. Ursula Kunze die spezielle Situation beim Kind: "...das Immunsystem des Kindes ist zu Beginn doch relativ bald "infektanfällig" und muss rasch eigene Antikörper (AK) bilden bzw. physiologische Infektlücken rasches möglich schließen. Allerdings dauert der Voll-Aufbau des Immunsystems relativ lange - über das Schulalter hinaus. . . . Zusätzliche Risikofaktoren sind: kein oder kurzes Stillen, rauchende Eltern, beengte Wohnverhältnisse, trockene Luft in der Wohnung sowie Ping-Pong-Infekte."

Univ. Prof. Dr. Bernhard Schwarz vom L. Boltzmann-Istitut für Gesundheitsökonomie in Wien, plädierte ebenfalls für einen sorgfältigeren Umgang mit Antibiotika: "Als eine sehr kostengünstige Alternative haben sich Behandlungsmethoden erwiesen, die das Immunsystem stärken und unterstützen, es gegen häufige Erreger aufbauen helfen. . . . Die wissenschaftliche Datensicherheit ist mit der Evidenzklasse b) oder 2) unbedingt ausreichend, um diese Empfehlung guten Gewissens geben zu können. Denn die Immunstimulation wie sie mit einem Bakterienlysat durchgeführt wird, hilft absolut, Kosten zu sparen, was durch eine starke Verminderung der Häufigkeit von Atemwegsinfekten erreicht wird."


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