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Pressemeldung vom Mitwoch, 14.08.2002 14:00 MEZ/CET - NO EMBARGO

Katastrophengebiet Gars/Kamp

DAS WASSER GEHT - BITTERE NOT BLEIBT!

Wien/Gars am Kamp. Gestern Abend, 19.15.h, noch war ungewiss, wie hoch das Wasser steigen und ob der Höchststand vom 8.8.2002 erreicht würde. Heute begannen bereits die ersten Aufräumungsarbeiten. Das enorme Ausmaß der Schäden nach dem Jahrhunderthochwasser ist noch nicht abschätzbar. Jetzt zählt die rasche Hilfe. Die Not ist unsagbar.

Nach den ersten Informationen der Schadenskommission in Gars/Kamp sind einige Wirtschaftsbetriebe schwer getroffen. Auch die zweite Flut traf den gesamten Komplex der „Dungl“-Anlage massiv. Die Folgen: Stornierungen, Umsatzausfall, gigantische Renovierungskosten. Die Traditionsfirma „Spiegel-Lachmayr“ musste schwere Schäden an den Produktionsanlagen verzeichnen. Ebenso der Leitplattenproduzent Häussermann. Der Gärtnerbetrieb Holzer mit zwei Blumengeschäften hat die Kündigungen bereits zustellen lassen. Gärtnerei in Grafenwörth geflutet – Aus.

Dennoch sind es aber die Einzelschicksale, die vermehrt der Aufmerksamkeit bedürfen. So etwa die Familie Richard Erlinger in Gars/Kamegg. Ein neues Haus, mühsam erbaut, sieben Kinder. Während das Haus (Foto) Stück für Stück zur Hälfte in den Fluten versank, kämpfte der Familienvater – wie viele andere – mit der freiwilligen Feuerwehr gegen die Fluten, riskierte sein Leben. Gasthaus der Eltern (Foto) zweimal total überflutet. Der Fluss nahm seinen Weg durch die Gaststube. Unsicher, ob jemals wieder aufgesperrt wird.

Oder die Familie Höbarth in Gars/Trumau. Zehn Jahre gespart, vor wenigen Wochen das Haus fertig gestellt. Nächstes Jahr wollte man endlich wieder in der Urlaub fahren. Jetzt? Endstation, Verzweiflung, bittere Not. Haus schwerstens geschädigt, sämtliche Möbel kaputt. Man steht vor dem absoluten Nichts.

Die Gemeinde Gars am Kamp hat für diese und andere tragische Fälle ein eigenes Spendenkonto eingerichtet:
PSK, BLZ: 60.000, Kto-Nr: 93.054.276.
Man weiß nicht, wann und wie viel von anderen Institutionen an finanziellen Hilfsmitteln gestellt werden wird und die kolportierten 20% Abdeckung aus dem Katastrophenfonds ersetzen niemandem die Existenz. Jeder Cent zählt!

Helfen Sie mit – informieren Sie ihre Leser, Hörer und Seher auch über die Einzelschicksale der Betroffenen. Nur das macht das Ausmaß der bitteren Not, die über viele MitbürgerInnen hereingebrochen ist. IntMedCom unterstützt Gars/Kamp kostenlos im Kampf gegen die Not.

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