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Pressemeldung vom Montag 27. Mai 2002

Wissenschaft/Gesundheit/Medizin

Gynäkologie / ÖGGG
REVOLUTION IN DER BEHANDLUNGS-TRANSPARENZ

Wien. Viele reden davon, aber nur wenige setzen es auch um. Gemeint ist die Transparenz in der Medizin. Einen revolutionären Vorstoß tätigt morgen die „Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe“ (www.oeggg.at) unter ihrem Präsidenten Univ-Prof. Dr. Norbert Pateisky. Auf der morgigen Jahrespressekonferenz der OEGGG wird die erste „Leitlinienbroschüre“ vorgestellt. Revolutionär deshalb, weil damit erstmals von einer medizinischen Gesellschaft klare (öffentlich verfügbare) Standards in der Behandlung vorgegeben werden. – Und vielleicht noch sensationeller deshalb, weil diese Information auch den Frauen - also den unmittelbar Betroffenen - über die Homepage zur Verfügung stellen. Wer also den GynäkologInnen „auf die Finger sehen“ möchte, ist hiermit dazu auch noch herzlich eingeladen. . . .

Pateisky zu den Hintergründen: „Die Wissensexplosion auf allen Gebieten der Medizin macht es jedem von uns immer schwieriger, die notwendigen Kenntnisse auf dem Laufenden zu halten. Neben Zeitschriften und Tagungen sind jetzt auch die elektronischen Infor­mations­me­dien zu unentbehrlichen Quellen der aktuellen Wissensvermittlung geworden. Seit einigen Jahren bemüht sich die OEGGG, auch hier ihren Teil beizutragen, wie auf unserer Homepage www.oeggg.at zu ersehen ist.“

Nicht unwesentlich dabei. In der Gynäkologie häufen sich – ob zu unrecht oder nicht – die gerichtlichen Verfahren, in denen Frauen mit ihrem Anwälten gegen tatsächliche oder vermeintliche Behandlungsfehler vorgehen. Der Schritt in die Offensive mit einem Maximum an Transparenz stellt daher eine dringend notwendige Abwendung von ärztlicher Geheimniskrämerei und hin zu einem offenen und klientelgerechten Kommunikationsstil dar.

MEDIENPRÄSENTATION:
Dienstag, 28.5.2002, 9.30h, Pressekonferenz „Von Lust und Leiden“, Aula AltesAKH Wien, 1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 1, Eingang Alserstrasse!

Inhalt: OEGGG-Leitlinien in Gynäkologie und Geburtshilfe

GYNÄKOLOGIE
Auswahl von ESIDOG-Leitlinien (European Society for Infectious Disease in Obstet­rics and Gynecology Österreich): Vaginale Infektionen / Genitale Virusinfektionen / Systematische Virusinfektionen in der Schwangerschaft + Leitlinie für die Behandlung von einfachen Ovarialzysten + Leitlinie zur Abklärung des unerfüllten Kinderwunsches mit Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung in gynäkologischen Praxen und Abteilungen ohne IVF + Leitlinie der OEGGG bei Verdacht auf Vorliegen von Sexualdelikten + Leitlinie für Diagnose und Therapie intraepithelialer Neoplasien und frühinvasiver Karzinome des unteren Genitaltraktes der Frau (Cervix uteri, Vagina, Vulva) + Leitlinie zur Prävention, Früherkennung und Behandlung des Mammakarzinoms + Leitlinie für die operative Behandlung des Zervixkarzinoms + Langzeitkontrazeption: Empfehlungen einer Österreichisch-Schweizerischen Arbeitsgruppe

GEBURTSHILFE
Leitlinie Betreuung bei Terminüberschreitung / Kontrolle am Termin + Leitlinie Entbindungsmodus bei Status post Sectio


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