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Pressemeldung vom Mittwoch, 25.02.02 07:41:46 CET/MEZ

Expertenwarnung schon 2001!

KINDER UND ALTE DURCH NEUE ERREGER GEFÄHRDET

Wissenschaft/Medizin/Gesundheit.

Wien. In Wien ist eine Jugendliche an infektiöser Meningitis verstorben zumindest eine weitere Infektion eines Kleinkindes wurde gemeldet. Bereits im Vorjahr (siehe auch: www.intmedcom.com , PK "Impfen rettet Leben!") warnten Experten eindringlich vor den Gefahren, die sogenannte multiresistente Erreger insbesondere für Kinder darstellen. Die gefährlichsten Folgeerkrankungen dieser Infektionen sind dramatisch verlaufende, lebensbedrohliche Lungenentzündungen sowie die Gehirnhautentzündung. Jedes Jahr sind durch schwer verlaufende Erkrankungen Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen zu beklagen.

Univ. Prof. DDr. Ernst Huber aus Salzburg, Präsident des "Österreichischen Grünen Kreuzes für Vorsorgemedizin" beklagte damals die generell mangelnde Impfdisziplin der ÖsterreicherInnen: "Die Bevölkerung hat sich nur allzu leicht an die Ausrottung von gefährlichen Infektionskrankheiten wie Polio, Diphtherie oder Pocken gewöhnt. Denn, was nicht gesehen wird, wird vielfach eben nicht wahrgenommen - und schon gar nicht als Bedrohung empfunden."

Prim. Univ. Prof. Dr. Karl Zwiauer, St Pölten, erläuterte die neuen Bedrohungen für unsere Kinder: "Es warten neue Herausforderungen auf uns wie die Verhinderung von Infektionen durch Pneumo- und Meningokokken. Diese Infektionen haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die gefährlichsten Folgeerkrankungen dieser Infektionen sind dramatisch verlaufende, lebensbedrohliche Lungenentzündungen sowie die Gehirnhautentzündung. Jedes Jahr sind durch schwer verlaufende Erkrankungen Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen zu beklagen."

Die durch Pneumokokken verursachte Meningitis ist eine akut verlaufende Form der Gehirnhautentzündung, die mit zunächst recht allgemeinen Symptomen beginnt, sich dann aber rasch zu einer massiven Erkrankung entwickelt. Besonders typisch sind jene Fälle, wo sich ein Kind am Abend mit Kopfschmerz und allgemeinen Krankheitssymptome ins Bett legt und dann am Morgen tot aufgefunden wird. Aufgrund des Verlaufes kommen Antibiotika in der Regel zu spät, da sie zu langsam wirken. Experten verlangten daher schon vor einem Jahr die generelle Impfung von Kleinkindern gegen diese potenten Erreger. Aus Erfahrung weiß man allerdings, dass erst wieder einige Kinder "sterben müssen", damit sich die Bevölkerung besinnt. (Prof. Huber 2001 im Exklusivinterview mit IntMedCom).


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