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PRESSEMELDUNG 2.11.2001 / NO EMBARGO

1. Männergesundheits-Weltkongress: 2. - 4.11.2001

Lasst Männer länger leben!

Wien. Anlässlich der Eröffnungspresskonferenz des "1. Weltkongresses für Männergesundheit" heute in Wien erklärten namhafte ExpertInnen, dass es dringend einer Veränderung in der Einstellung der Männer bezüglich der Gesundheit bedürfe. Die InitiatorInnen des Kongresses Univ Prof. Dr. Siegfried Meryn und Univ. Prof. Dr. Anita Rieder warnten eindringlich vor einer Vernachlässigung der Männergesundheit. Die Lebenserwartung der Männer - derzeit rund 6 Jahre hinter den Frauen zurück - müsse durch geeignete Maßnahmen und Programme angehoben werden.

Männermetropole Wien. Die Stadt Wien hatte, so DI Dr. Hannes Schmidl, Stadt Wien, bereits im letzten Jahr mit enormem Erfolg als erste Weltstadt einen "Männergesundheitstag" veranstaltet. Heuer bietet sie die Plattform für den ersten Weltkongress zum Thema Männergesundheit. Ins Leben gerufen wurde die Initiative vom Wiener Internisten Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn. Meryn, Präsident des Weltkongresses: "Nach den ersten Erfolgen war uns klar, dass das ein Thema mit Zukunft ist. Wir müssen versuchen, die Ignoranz der Männer bezüglich Vorsorge, Selbstverantwortung und Gesundheit zu durchbrechen - international - sonst sind Männer plötzlich biologische Auslaufmodelle?"

Eine besondere Innovation stellt der "Publikumstag" am Sonntag, den 4.11.2001 dar, wo weltweit erstmals im Rahmen eines medizinischen Weltkongresses Experten und einschlägige Laienorganisationen an einen Tisch setzen. Daher werden sämtliche Vorträge dieses Tages in Deutsch gehalten. Die Bevölkerung ist eingeladen, diese Informationschance wahrzunehmen. Dazu Univ. Doz Dr Andreas Jungwirth, Salzburg: "Die Vorträge am Sonntag sind der Öffentlichkeit zugänglich. Alle Vorträger werden in Deutsch gehalten und Kernprobleme der Männergesundheit abhandeln. Selbsthilfegruppen stellen sich vor. Wir hoffen, durch die Einbeziehung unserer Patienten in die Konferenz eine engere Bindung zur Öffentlichkeit zu erreichen."

Und die Wissenschaftswelt applaudiert der Österreichischen Initiative. Das berühmte "British Journal of Medicine" legt eine spezielles Themenheft auf. Der AIDS-Entdecker Prof. Robert Gallo von der Maryland University in Baltimore, USA war ebenfalls Gast der Pressekonferenz und lobte ebenfalls die österreichische Initiative in Sachen Männergesundheit als zukunftsweisende Aktivität.

Rieder - Verfasserin des ersten Männergesundheitberichtes zur gegenwärtigen Situation: "Es gibt einen klaren Bedarf, Gesundheitsthemen aus einem geschlechterspezifischen Blickwinkel zu betrachten. Es ist das erklärte Ziel des 1. WCMH, diese sozioökonomischen Faktoren gemeinsam mit anderen Punkten der Männergesundheit zur Diskussion zu stellen und die neuesten Forschungsergebnisse weiterzugeben. Durch das Ansprechen dieser Inhalte wird die Männergesundheit ins Rampenlicht gerückt und damit könnten für das 21. Jahrhundert Verbesserungen der Gesundheitssituation der Männer erreicht werden."

Meryn: "Und das ist erst der Anfang. Am 5.11.2001 beginnen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Weltkongress. Schon jetzt wissen wir, dass - eine normalisierte Weltlage vorausgesetzt - 2002 noch mehr TeilnehmerInnen da sein werden. Wir erleben weltweit eine Welle der Zustimmung und der Bestätigung!"


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