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PRESSEMELDUNG 17.10.2001

Männergesundheit
ExpertInnen warnen vor Sorglosigkeit!

Wien. Anlässlich einer Pressekonferenz zum Thema "Mann & Krebs" warnten ExpertInnen vor der Sorglosigkeit der Männer. Doris Sommer von der Österreichischen Krebshilfe: "Männer gehen heute mit Ihrer Gesundheit noch immer so um, als hätten sie noch eine zweite im Kofferraum!" Männer sind etwa "führend" beim Lungenkrebs. Prof. Dr. Paul Sevelda, Krebshilfepräsident: "Aus Umfragen wissen wir um die Ignoranz der Männer speziell was den Krebs betrifft. Aus unseren Daten geht ein klarer Bedarf der Österreichischen Bevölkerung nach mehr Information zum Thema Krebs hervor. Insgesamt wollen 53% der Menschen mehr Information, 19% sind sich nicht schlüssig und nur 28% sind mit der Aufklärungsintensität zufrieden." Neue Initiativen der Krebshilfe sollen in Österreich mehr Klarheit ins gesunde Männerleben bringen.

Nichtraucherpapst Prof. Dr. Michael Kunze, bei Zigarettenmultis wegen seiner bekannt kritischen Einstellung auf der "Watchlist der Unbestechlichen" geführt: "Der Lungenkrebs ist die typische "männliche Krankheit" unserer Zeit (wenngleich die Frauen alles daran setzen "aufzuholen"). Will man den Männern wirklich helfen, dann muss man sich um die abhängigen männlichen Raucher speziell kümmern. Es fällt tragisch auf, dass männliche Bronchuskarzinom-Patienten ein Jahr früher sterben als vor 20 Jahren, d.h. man muss bei diesem tabakassoziierten Karzinom die Strategie grundsätzlich neu überdenken.", und abschließend, "Im Gegensatz zu dem hohen wissenschaftlichen Standard der österreichischen Forschung, ist Österreich auf politischem Gebiet "Entwicklungsland".

Der Präsident der "Europäischen Gesellschaft für Dermatoonkologie" Prof. Dr. Hubert Pehamberger belegte die Wichtigkeit der Aufklärung zu verbessertem Sonneschutz: "Mit Aufklärungskampagnen wie "Sonnen ohne Reue", die eine Verringerung des "Sonnen-Risikos" erreichen möchte, konnten wir bereits erste Erfolge erzielen. So verringerte sich die generelle Eindringtiefe aller exzidierter (operierter) Melanome signifikant von 1,3mm um 1/3 auf 0,8mm. Das ist ein wichtiger Fortschritt, denn die eine Eindringtiefe von 1,0 mm oder mehr gilt als ein wesentliches, schlechtes Prognosekriterium für diesen Krebs. In letzter Konsequenz bedeutet das, dass wir viele Menschenleben retten konnten."

Wesentliches gibt es in der Diagnostik des Dickdarm-Krebses zu berichten. Prof. Werner Scheithauer, AKH Wien; "Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dickdarmkarzinom zu erkranken, beträgt 6%, wobei das Erkrankungsrisiko ab dem 50.Lebensjahr signifikant zunimmt. Diese Daten lassen sich auf Österreich übertragen, das weltweit -bezüglich Häufigkeit bei Männern- an 8.Stelle rangiert." Es gibt eine Untersuchung, die bei 100%iger Compliance sämtliche Dickdarmkarzinome rechtzeitig erkennen lassen würde wie Studien beweisen - die Kolonoskopie: "...nur mit der Kolonoskopie konnten 100% richtig erkannt- und zumindest im Polypenstadium auch abgewendet werden." Und genau diese Untersuchung wird in Österreich von den Kassen nicht bezahlt ...

"Mit www.krebshilfe.net hat die Österreichische Krebshilfe erst vor einigen Monaten eine umfangreiche Informationsplattform eingerichtet. Wer sich für Struktur, Historie, Aufbau und Aktivitäten der Österreichischen Krebshilfe interessiert, erhält dort alle relevanten Informationen in detaillierter und übersichtlicher Form." Sommer zu den neuen Wegen, mit der die Krebshilfe Ratsuchende erreichen möchte.


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