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PFLANZENPRÄPARATE IM VORMARSCH!

Wien. Anlässlich einer Pressekonferenz zum Thema "Prämenstruelles Syndrom" konstatierten führende ÄrztInnen den Frauen einen klaren Trend zu Pflanzenpräparaten in der Behandlung dieser Wechselbeschwerden. Univ.-Prof. Dr. Doris Gruber von der Universitätsfrauenklinik in Wien: "Grundsätzlich ist der Trend, sich vermehrt die "Schätze der Natur" in der täglichen Medizin zunutze zu machen, sehr zu begrüßen. Bei vielen Patientinnen besteht schon lange der Wunsch nach Information, denn viele Frauen bevorzugen pflanzliche Präparate". Diesem Trend soll nun ein neues Präparat - *FEMAL® (Solvay Pharma) aus Schweden gerecht werden, das bereits in den Apotheken erhältlich ist.

Unter dem Prämenstruellen Syndrom versteht die Medizin unterschiedliche Beschwerden, die vor der Regel auftreten. Sozialmedizinerin Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder: "An den Endpunkten stehen körperliche Symptome wie Brustspannen, Kopfschmerz, Krämpfe und auf der anderen Seite stark psychisch überlagerte Symptome wie Dysphorie, Aggression, Gereiztheit und ähnliches"

Frauenärztin und Jugendgynäkologien Dr. Monika Matal: "Die Inzidenz, also die Häufigkeit des Prämenstruellen Syndroms (PMS) ist enorm. Etwa 90% der Frauen leiden Monat für Monat unter den einschlägigen Symptomen. 50% der Frauen geben in der Ordination ungefragt Beschwerden an. Unterschiedlich ist dabei die Ausprägung, die von leicht bis extrem belastend reichen kann. Es kommt aber in den meisten Fällen zu einer relevanten Einschränkung der Lebensqualität."

Eine Sonderform, von der aber laut Depressionsexperten Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann, Universitätsklinik für Psychiatrie in Graz, nur 3-8% dieser Frauen betroffen sind ist das PMD - die Prämenstruelle Dysphorie: Hofmann: "Wissenschaftliche Untersuchung der letzten Zeit haben den Begriff PMDD (Perimenstrual Dysphoric Disease) geprägt, der als Sonderform der Depression exakten diagnostischen Kriterien unterliegt. Sollte sich der Verdacht einer prämenstuellen dysphorischen Störung bestätigen - und nur dann - sind Psychopharmaka aus der Klasse der modernen Anti-Depressiva nicht nur indiziert, sondern sogar ein muss. In allen andere Fällen sind sie sicherlich nicht indiziert."

Neben Hormonen kommen immer mehr pflanzliche Präparate zum Einsatz. Das neue Präparat Femal® enthält spezielle, hochgereinigte Pollenwirkstoffe, Gelee Royal und Vitamin E. Experte Dr. Per Gruber aus Huskvarna in Schweden: "Wir haben damit begonnen, FEMAL® auch regelrechten klinischen Studien zu unterziehen. Die positiven Ergebnisse einer ersten "unkontrollierten" Untersuchung haben zu einer Studie nach den strengen internationalen GCP-Richtlinien (doppelblind, crossover, randomisiert) - wie sie früher nur für chemisch-pharmazeutische Produkte üblich waren - durchzuführen.

Die stärksten Effekte wurden gegen folgende Beschwerden beobachtet: Stimmungsschwankungen, dysphorische Verstimmung, Blähbauchgefühl und Ödeme. Diese spezifischen Wirkungen waren statistisch signifikant. Die Wirkintensität von FEMAL® nimmt währende der ersten beiden Monate der Gabe zu und der volle therapeutische Effekt wird somit nach zwei Monaten erreicht. Weitere Linderung wurde erreicht bei: Kopfschmerz, Brustspannen und Schlafstörungen."