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FRAUENRISIKO UND VERHÜTUNG

Heute veranstaltete die "Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe" (OEGGG) in Wien ihre Jahrespressekonferenz unter dem Titel "Kontrazeption - Gegenwart und Zukunft". Zentrale Themen waren die Empfängnisverhütung und eine defintive Warnung des OEGGG-Präsidenten, Univ. Prof. Dr. Norbert Pateisky, vor Missständen in der Ausbildung der GynäkologInnen: "Im Klartext heißt das, dass in der Ausbildungspraxis tatsächlich immer wieder Fähigkeiten und Kenntnisse bestätigt werden, die gar nicht oder nur unzureichend erworben wurden. Dies ist eine dramatische und für die Frauen durchaus risikoreiche Entwicklung, der im Interesse aller raschest Einhalt geboten werden muss."

Univ. Prof. DDr. Johannes C. Huber skizzierte einen bedeutenden Wandel in der Beurteilung von Hormon-Nebenwirkungen. "Die polymorphe Situation im Genom - also die kleinen genetischen Unterschiede, die biologisch die Individualität und Einzigartigkeit jedes einzelnen Lebewesens ausmachen, sind der Schlüssel zu diesen Phänomenen. Sie verursachen etwa Unterschiede in der Art und Geschwindigkeit des Hormonabbaus."

Neues zur sogenannten Hormonspirale präsentierte der Chef des Privat-Sanatoriums Döbling in Wien, Prim. Prof. Dr. Christian Kainz, zur sogenannten Hormonspirale: "Für Frauen, die eine sichere und optimal verträgliche Verhütung suchen, gibt es seit einiger Zeit die ideale Lösung: die Hormonspirale." In Österreich verwenden bereits über 80 000 Frauen diese innovative Verhütungsmethode, die speziell für Frauen im Wechsel eine bevorzugte Lösung darstellt.

Univ. Prof. Dr. Christian Egarter zu Innovationen: "Einen weiteren Schritt in Richtung moderner Verhütung wird im nächsten Jahr die Einführung des sogenannten Vaginal-Rings darstellen."

Prim. Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda, KH Lainz, zur Ultra-Light-Pille: "Heute verfügen wir über die ersten praktischen Erfahrungen mit dieser Ultra-Leicht-Pille. Insgesamt hat die Frau den Vorteil einer generell stark verminderten Gesamthormonbelastung, ohne auf die gewohnte kontrazeptionelle Sicherheit der oralen Verhütung (Pearl Index 0,2) verzichten zu müssen."