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7.4. ist WHO-Weltgesundheitstag "Mental Health"!

Wien/Genf.
Den 7. April hat die WHO zum Weltgesundheitstag für "Mental Health" - mentale Gesundheit - erklärt. Die WHO erklärt in ihrem Statement, dass psychiatrische Erkrankungen dramatisch im Ansteigen begriffen seien. Die erhobenen Daten lassen laut WHO den Schluss zu, dass neuropsychiatrische Erkrankungen weltweit mit 11,5% zu den absolut führenden Ursachen für krankheitsbedingte Behinderung zählen. Dennoch finden diese Erkrankungen weltweit viel zu wenig Beachtung und Verständnis. Betroffene werden vielfach willkürlich ausgegrenzt und isoliert. Das Motto des Weltgesundheitstages ist deshalb: "Stop exclusion - Dare to care!" Der Slogan steht für folgende Forderungen: bessere Behandlungsmöglichkeiten, weniger Diskriminierung der Betroffenen und Ihrer Familien sowie nicht zuletzt ein intensiveres, gesellschaftliches Engagement, sich mit diesen Erkrankungen auseinander zu setzen.

Die führende Position unter den neuropsychiatrischen Erkrankungen nimmt mit 36,5% die unipolare Depression ein. Danach folgen: Bipolare Depression / 10,4%, Alkoholabhängigkeit / 11,3%, Psychosen / 8,7% und Epilepsie / 3,5%.

5 von 10 Ursachen für körperliche oder geistige Behinderung kommen aus der Gruppe folgender Erkrankungen: Unipolare Major Depression (mit Abstand führend), Alkoholabhängigkeit, bipolare Depression, Schizophrenie und Zwangserkrankungen.

Zusätzlich zu diesen dramatischen Zahlen gibt es laut WHO eine Reihe von Gruppen, die aufgrund ihrer besonderen Lebensumstände ganz besonders gefährdet sind, von diesen Erkrankungen betroffen zu sein oder zu werden.

Dazu gehören Kinder und Jugendliche mit unregelmäßiger Ernährung, isolierte ältere Menschen, Frauen nach Missbrauch, Menschen nach Trauma durch Krieg und Gewalt, Flüchtlinge und Vertriebene sowie Menschen die in extremer Armut leben müssen.

Um auf diese Herausforderungen zu reagieren, erhöht die WHO ihre Investitionen und Anstrengungen in Richtung mentaler Gesundheit. Die Abteilungen "Mental Health" und "Substanzabhängigkeit" repräsentieren dabei die Hauptträger dieser Bemühungen.

Weitere Informationen sowie grafische Elemente zum Herunterladen finde Sie im Net unter: www.who.int/mental_health