International MedCommunications
   
press conferencespress releasestopics plannedphotosspeakersthe agencycontact uslinkslast updatedate

Atemwegsinfekte

NEUE THERAPIEOPTION STÄRKT IMMUNSYSTEM

Wien. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz zur Bekämpfung der Atemwegsinfektionen wurde eine neue Therapiemöglichkeit vorgestellt, die im Gegensatz zu den Antibiotika darauf basiert, dass sie die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt. Einer neuen Großstudien zufolge lassen sich damit die häufigen Atemwegsinfektionen um bis zu 50% reduzieren. Die Verminderung des Verbrauchs an Antibiotika liegt in wissenschaftlichen Untersuchungen sogar bei über 70%. Neue, verbesserte Produktionsmöglichkeiten haben entscheidend verbessert, was schon seit einiger Zeit ein zusätzlicher Therapieansatz war - die Behandlung von Infektionen durch sogenannte Immunmodulatoren. Seit Juli dieses Jahres ist auch in Österreich kassenfrei unter dem Namen "*Luicvac ein Präparat dieser neuen Generation von Immunmodulatoren erhältlich. Prof. Hans-Michael Grubbauer von der Universitätskinderklinik in Graz: "Rezidivierende Infekte im Kindesalter sind ein häufiges Problem. 89% davon sind Atemwegsinfektionen, mehrheitlich wiederkehrende, Virus-Infekte. Bei häufigen Infekten kann sich die entzündete Schleimhaut des Respirationstrakts zwischen den Infektionen nicht komplett erholen. Daher kommt zu wiederholten und hartnäckigen Infektionen., welche bei Krabbelstubenkindern 2x so häufig sind ,wie bei im Elternhaus befindlichen Kleinkindern." Das Behandlungskonzept macht sich neue Erkenntnisse zum Abwehrverhalten der Schleimhäute zunutze. Dazu Prof. Radvan Urbanek, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Wien: "Die erste Selbstverteidigungslinie als mechanische Barriere bilden die Haut und die Schleimhäute. Beim Erwachsenen wird die Hautfläche auf etwa 2,5 m2 geschätzt, die Gesamtoberfläche aller Schleimhäute ist etwa 100 Mal größer - 250 m2. Die Schleimhautoberflächen werden ständig mit Bakterien, Viren, Pilzen u.a. Fremdstoffen konfrontiert und müssen daher über geeignete Abwehrmechanismen verfügen. Zu den wesentlichsten Bestandteilen der Schleimhautabwehr gehört die Bildung von sekretorischem Immunglobulin A. Vor allem das sekretorische IgA schafft die wichtigste immunologische Barriere gegen potentiell krankmachende Keime. Ein kleiner Teil des Immunglobulins (IgA) wird auch im Serum gefunden." . "Einfach wie eine Schluckimpfung", nennt Prof. Peter Guggenbichler, Infektiologe der Universitätskinderklinik in Erlangen (D) das Therapiekonzept: "Der Modus der Verabreichung folgt Erkenntnissen, die aus der Impfmedizin bekannt sind. Die Einnahme erfolgt in der Regel über 2 Perioden von jeweils 28 Tagen mit einer Einnahmepause von 28 Tagen. Weitere Behandlungszyklen können sich nach 28-tägiger Pause anschließen. Im allgemeinen wird die Behandlung im infektfreien Intervall begonnen, sie kann aber auch während eines akuten Infektes eingeleitet werden. Damit erreicht man eine aufbauende Steigerung der Abwehrreaktion." Besonders die Haftfähigkeit der Bakterien an den Schleimhautstrukturen wird massiv gestört. Prof. Gerhard Grevers vom Klinikum Großhadern in München (D) präsentierte Studienergebnisse an 5.000 Personen. "Insgesamt konnte bei folgenden Kriterien eine Halbierung erreicht werden: Anzahl der Infektionen, Schweregrad der Infektionen, Verbrauch von Antibiotika, Verbrauch anderer Medikamente, Fehlzeiten in Kindergarten, Schule, am Arbeitsplatz Noch besser Schnitt die Therapie in Bezug auf die Verträglichkeit ab, denn nahezu 100% der Patienten (99,5%) gaben eine gute oder sehr gute Verträglichkeit an. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen traten in nur 0,6% auf. Damit steht mit *"Luivac" nicht nur ein sehr effektives, sondern auch exzellent verträgliches Medikament zur Reduktion von Infektionen des Respirationstraktes zur Verfügung." Die neue Methode ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen einsetzbar, wird von den österreichischen Ärzten bestens angenommen und stellt bei Atemwegsinfektionen eine wesentliche Behandlungsoption dar.