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DAS WECHSELBAROMETER

Pressefrühstück

Donnerstag, 20. 1. 2005, 9.00h – 10.00h
Billroth-Haus, 1090 Wien, Frankg. 8

(Parkgarage: vor der alten Nationalbank)

Durch die stark gestiegene Lebenserwartung verbringen Frauen heute nahezu die Hälfte ihres Lebens nach Versiegen der ovariellen Steroidhormon-Produktion in der Menopause. Peri- und Postmenopause können von einer Vielzahl von belastenden Symptomen mit beträchtlichem Verlust an Lebensqualität begleitet sein.

Nach dem ausgelösten “Schock“ durch kritische Medienberichte zum Thema Hormonersatztherapie scheuen sich viele Frauen davor, ihre Leiden durch eine entsprechende Behandlung zu lindern. Die „Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe“ (www.oeggg.at) und der „Berufsverband Österreichischer GynäkologInnen“ (www.mein-frauenarzt.at) möchten nun in einer Umfrage mit dem Titel „Wechselbarometer“ die „Befindlichkeit Österreichischer Frauen im Wechsel“ erheben. Es soll dabei eine Reihe wichtiger Symptome erfasst werden. Auf Wunsch erhalten die Frauen im Anschluss daran eine Empfehlung bezüglich des weiteren Umganges mit den verschiedenen Problemen. Die Umfrage läuft von 22.1.2005 bis 4.2.2005.

Das Pressegespräch am 20.1.2005 soll über die Aktion informieren.

Ihren interessierten Fragen stellen sich

Univ. Prof. Dr. Sepp Leodolter, Präsident der OEGGG

Dr. Michael Elnekheli, Präsident des Berufsverbandes

Univ. Prof. Dr. Christian Egarter, Autor des „Wechselbarometers“

 

"WECHSELBAROMETER" FÜR FRAUENBEFINDLICHKEIT

Wien.(IntMedCom;WAS) Gleich zu Jahresbeginn setzt Österreichs Gynäkologie – namentlich die „Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe“ (www.oeggg.at) und der „Berufsverband Österreichischer GynäkologInnen“ (www.mein-frauenarzt.at) - einen Schritt in Richtung Thematisierung der Wechseljahre. Von 22.1.2005 bis 4.2.2005 läuft unter dem Titel „Wechselbarometer“ eine österreichweite Umfrage zu Wechselbeschwerden. Sie dient einer Erhebung der Befindlichkeit der Frauen in diesem Lebensabschnitt und soll den Dialog zwischen der Medizin und den Frauen verbessern. Ein notwendiger Impuls aus Sicht der Ärzteschaft, da viele Frauen aufgrund kritischer Medienberichte trotz leidvoller Wechselsymptome ärztlichen Rat nicht in Anspruch nehmen. Und das, obwohl die Frauen entsprechend ihrer Lebenserwartung heute etwa die Hälfte ihres Lebens nach Versiegen der ovariellen Steroidhormon-Produktion in der Menopause verbringen.

Das „Wechsel-Barometer“ (siehe Beilage) folgt dem Prinzip der so genannten „Visuellen Analog-Skala“. Darunter versteht man im konkreten Fall einen verlaufend getönten Balken, dessen weißes Ende für Symptomfreiheit und das entgegen gesetzte, intensiv rote Ende für höchsten Leidensdruck steht. Die Frauen tragen ihre Position jeweils in Form eines Striches ein. Mit dem Fragebogen können sie direkt zur ärztlichen Beratung gehen, ihn postalisch auswerten lassen oder anonym an der Umfrage teilnehmen.

Univ. Prof. Dr. Christian Egarter von der Univ. Frauenklinik in Wien stellte für die OEGGG die wesentlichen Leitsymptome zusammen, die vom langjährigen Kommunikationsberater der Gesellschaft, Dr. Wolfgang A. Schuhmayer, leicht verständlich ausformuliert wurden.

Dazu der Präsident der OEGGG, Univ. Prof. Dr. Sepp Leodolter, ebenfalls Univ. Frauenklinik Wien, „Natürlich kann und will die Umfrage die Arbeit der KollegInnen in den Ordinationen keinesfalls ersetzen. Wir möchten auf diesem Wege und unter Nutzung moderner Kommunikationsmittel einen initiativen Schritt in Richtung Thematisierung der Menopause setzen.

Viele kommen gar nicht mehr . . .

Ähnlich die Position von Dr. Michael Elnekheli, Präsident des Berufsverbandes Österreichischer GynäkologInnen, „Die kritische Berichterstattung hat die Frauen nachhaltig verschreckt. Viele von ihnen vermeiden nicht nur den Kontakt mit dem Thema Menopause, sondern kommen überhaupt nicht mehr zur gynäkologischen Kontrolluntersuchung. Das ist im Hinblick auf die Prävention verschiedenster gynäkologischer Erkrankungen von Nachteil.

Neue Wege . . .

Bei der Eröffnung des Dialoges mit den Frauen gehen die GynäkologInnen moderne Wege. Der Fragebogen wird in einer Tageszeitung abgedruckt und ist ab 22.1.2005 auch via Internet unter www.wechselbarometer.at abrufbar. Schuhmayer: „Wir haben uns zu diesem sehr modernen Weg entschlossen, da die Abdeckung mit den entsprechenden Internetzugängen in Österreichs Haushalten bereits sehr groß ist und notfalls die Kids in der Familie den Fragebogen abrufen können.

In der Folge werden die Daten anonym erfasst und statistisch ausgewertet den Medien zur Verfügung gestellt.

Die Proponenten

  • Univ. Prof. Dr. Sepp Leodolter, Univ. Frauenklinik Wien, ist der amtierende Präsident der OEGGG und als solcher seitens der Gesellschaft für die Aktion verantwortlich.
  • Univ. Prof Dr. Christian Egarter ist an der Univ. Frauenklinik Wien tätig und innerhalb der OEGGG mit Fragestellungen zum Themenfeld Menopause betraut.
  • Dr. Michael Elnekheli repräsentiert als Präsident den Fachverband der Österreichischen GynäkologInnen, das ist die Organisation der niedergelassenen FachärztInnen.
  • Dr. Wolfgang A. Schuhmayer ist von seinen Ausbildungen her Allgemeinmediziner sowie Journalist und heute Geschäftsführer der MedCommunications GmbH, seit Jahren Berater der OEGGG.

Kontakte

Sämtliche Daten zu den Proponenten sowie Fotos sind verfügbar unter wwww.intmedcom.com/sprecher.

 

HINTERGRUNDINFORMATION

Die Lebenserwartung

Durch die stark gestiegene Lebenserwartung verbringen Frauen heute knapp die Hälfte ihres Lebens nach Versiegen der ovariellen Steroidhormon-Produktion in der Menopause. Peri- und Postmenopause können von einer Vielzahl von belastenden Symptomen mit beträchtlichem Verlust an Lebensqualität begleitet sein.

Angstfreiheit und Lebensqualität

Im Sinne einer geschlechterspezifischen (gender specific) Medizin ist der deutlich erhöhte Anspruch auf ein Mehr an Lebensqualität von steigender Wichtigkeit, der moderne Therapien ohne Erhöhung des Krebsrisikos gerecht werden können. Nur informierte Frauen finden wieder den angstfreien Zugang zur Linderung der Wechselbeschwerden.

Vorurteile

Vielen Frauen ist nicht bewusst, dass zum Armentarium der Medizin heute Phytoöstrogene (Pflanzliche Östrogene) ebenso gehören wie modernste Arzneimittel, die - ohne selbst Hormone zu sein - lediglich die Wirkung der Hormone nachahmen (Hormonanaloga). Ein derartiges Präparat wird in einer weltweiten Studie bereits sogar bei Frauen nach Brustkrebs getestet.

Der Umgang mit der Frau

und ihren Beschwerden hat sich dramatisch verändert. Gab es früher die Tendenz zur Gabe fixer Hormonkombinationen, setzt die Medizin heute auf individualisierte Konzepte. Man nähert sich auf Basis des persönlichen Beschwerdeprofils schrittweise an die individuelle Behandlungsvariante an.

Das Wechselbarometer

wurde entwickelt, um den Betroffenen in möglichst einfacher Form die Möglichkeit zu geben, ihre persönliche Situation durch einfache Markierung auf einem farblich verlaufend getönten Balken zu kommunizieren. Es nützt eine Methode, die in der Wissenschaft bei Fragen gewählt wird, in denen die Psychologie des persönlichen Erlebens eine wesentliche Rolle spielt.
So kann jeder die Frage „Wie stark ist starker Schmerz“ nur für sich selbst, aber nicht allgemein gültig beantworten. Ähnlich verhält es sich mit jedem Leidensdruck (den etwa menopausale Schlafstörungen verursachen). Das „Wechselbarometer“ – entwickelt von Prof. Dr. Christian Egarter und Dr. Wolfgang A. Schuhmayer – nützt diese wissenschaftlich bestens eingeführte Methode der so genannten „Visuellen Analog-Skala“ (VAS) erstmals im Zusammenhang mit einer Laienbefragung zum Thema Leidensdruck in der Menopause.

Die Auswertung

des Ergebnisses erfolgt so, dass über den Farbbalken eine transparente Skalierung gelegt wird, die die Markierung der Teilnehmerin in einen numerischen Wert umsetzt. Grundlage der Bewertung ist somit die persönliche, psychologische Intensität des Leidensdruckes. Erst in der nachfolgenden Auswertung findet sie so ihr numerisches Pendant.

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